Olympische Spiele

 

1968 in Mexiko (MEX)

In der Höhe von Mexiko Stadt konnte der SV Würzburg seine ersten Olympiateilnehmer stellen. Drei Schwimmer (Aloisia Bauer, Theodor Bolkart und Werner Krammel) und ein Wasserballer (Kurt Schumann) waren im Wasser. Aloisia startete über 200m Freistil (Platz 26/02:24,5 Minuten) und in der deutschen 4*100m Freistil-Staffel (Platz zwölf). Theo Bolkart ging auf den 200m Brust an den Start. Er wurde in 02:36,8 Minuten 14.. Freistil-Ass Krammel war auf den 200m und 400m Freistil im Einsatz. Die 200m Strecke schwamm er in 02:07,9 Minuten (Rang 37), für die 400m benötigte er 04:34,0 Minuten (Rang 22).

Kurt Schuhmann sprang für das deutsche Wasserball-Team ins Wasser. Nach zwei Siegen und vier Niederlagen wurde der DSV in der Vorrundengruppe A fünfter. Somit spielte man in der kommenden Runde die Plätze 5-15 aus. Dort erreichte man einen Sieg gegen Mexiko und verlor letztendlich das Spiel um Platz neun gegen Spanien mit 5:7.

 

1972 in München (GER)

In München war der Schwimmverein Würzburg 05 mit acht Athleten vertreten. Fünf Schwimmer stellte der damalige Trainer Reinhart Siewert. Kersten Meier konnte mit Rang sechs in der 4*100m Freistil-Staffel für die beste Platzierung der Würzburger sorgen. Über die 100m Freistil stand er im Semi-Finale und wurde 16. (Vorlauf 00:53,96 Minuten, Semi-Finale 00:54,35 Minuten). Auf Rang elf schwamm über 800m Freistil Barbara Schwarzfeldt (09:24,89 Minuten). Platz 13 belegte über 1500m Freistil Dusan Grozaj (16:44,59 Minuten). Im selben Wettkampf wurde Peter Rosenkranz 17. (16:58,26 Minuten), er war zudem noch auf den 400m Freistil (04:14,01 Minuten) im Einsatz und konnte Rang 18 erschwimmen. Brustspezialist Andreas Hellmann lag am Ende auf Platz 24 über die 200m- (02:32,60 Minuten) und auf Platz 27 über die 100m Distanz (01:10,13 Minuten).

Die Wasserballer der Nullfünfer waren mit Gerd Olbert, Günter Wolf und Kurt Schuhmann im Einsatz. Nach zwei Siegen und zwei Unentschieden belegte das DSV-Team nach der Vorrunde in ihrer Gruppe B hinter Ungarn Rang zwei und qualifizierte sich damit für die Finalrunde der besten sechs Mannschaften. Dort erreichte man nochmal zwei Unentschieden, musste jedoch zwei Niederlagen in Kauf nehmen. Am Ende wurden die deutschen Wasserballer guter Vierter.

 

1976 in Montreal (CAN)

Für diese olympischen Spiele konnten sich fünf Sportler des SV Würzburg 05 qualifizieren: Werner Lampe, Günther und Horst Kilian, Wolfgang Mechler und Günter Wolf. Werner Lampe ging über die 200m (01:56,01 Minuten) und 400m Freistil (04:03,04 Minuten) ins Wasser und schied jeweils im Vorlauf aus (Plätze 26. und 20.). Mit der deutschen 4*200m Freistil-Staffel belegte er knapp hinter den Briten Rang vier.

Mit Wolfgang Mechler, den Kilian Brüder Günter und Horst, sowie Günter Wolf konnte der SVW vier Wasserballer für die deutsche Nationalmannschaft stellen. Das deutsche Team konnte sich nach zwei Siegen gegen Kanada und Australien hinter Ungarn als zweiter der Vorrundengruppe C für die Finalrunde qualifizieren. Dort musste man jedoch vier Niederlagen und ein Unentschieden hinnehmen. Am Ende belegte die deutsche Auswahl Rang sechs.

 

1992 in Barcelona (ESP)

Bengt Zikarsky war der Starter für die Nullfünfer in Barcelona. Er war im Vorlauf für die deutsche 4*100m Freistil-Staffel im Wasser, die sich mühelos für das Finale qualifizierte. Dort musste Bengt jedoch zuschauen, unterstütze sein Team jedoch tatkräftig, was am Ende mit der Bronzemedaille belohnt worden ist. Ähnlich verlief auch die 4*100m Lagen-Staffel. Auch hier schwamm Bengt nur im Vorlauf und verhalf seinem Team zum Einzug in das Finale. Dort wurde die DSV-Auswahl vierter. Zudem wurde Bengt Zikarsky bei dieser Maßnahme als Aktivensprecher gewählt.

 

1996 in Atlanta (USA)

Erneut war Bengt Zikarsky der Starter des Schwimmverein Würzburg 05. Mit der Deutschen 4*100m Freistil-Staffel gewann der jetzige Zahnarzt und Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in 03:17,20 Minuten die Bronzemedaille. Bengt ging an Position zwei ins Wasser. Über 50m Freistil landete der über zwei Meter große Sprinter mit zwei weiteren Schwimmern auf einem geteilten siebten Rang (00:22,68 Minuten), was ein Ausschwimmen für das Finale zur Folge hatte. Hier musste er sich dann jedoch geschlagen geben und verpasste somit hauchdünn das Finale. In der 4*100m Lagen-Staffel kam er im Vorlauf als Schlussschwimmer zum Einsatz.

Mit Michael Ilgner und Raùl de la Pena stellte der SVW zwei Wasserballer für die deutsche Auswahlmannschaft. Diese schied leider in der Vorrunde mit einem Sieg und vier Niederlagen aus. In der Platzierungsrunde zeigte das Team jedoch eine gute Moral und konnte alle drei Spiele gewinnen. Am Ende bedeutete dies Platz neun. 

 

2004 in Athen (GRE)

Im Jahr 2004 qualifizierten sich mit Christian Hein und Thomas Lurz zwei Sportler unseres SVW für die Olympischen Spiele im griechischen Athen. Dabei überzeugte Christian mit einem hervorragenden zehnten Platz über 400m Freistil (03:49,66 Minuten) und einem zwölften Platz über 1500m Freistil (15:15,42 Minuten). Thomas musste sich am Ende über die 1500m Freistil mit Rang 22 (15:33,81 Minuten) zufrieden geben.

 

2008 in Peking (CHN)

In China waren vom SVW05 Annika Lurz und Thomas Lurz vertreten. Thomas gewann nach hartem Kampf Bronze über die 10km Marathon-Freistil-Strecke. Geschwommen wurde auf der Pekinger Ruderregattastrecke. Annika konnte mit der Deutschen 4*200m Freistil-Staffel auf Rang zwölf schwimmen (07:58,11 Minuten). Über die 200m Freistil belegte sie den 22. Platz (01:59,98 Minuten).

 

2012 in London (GBR)

In der Hauptstadt Großbritanniens ging Thomas Lurz bei seinen dritten Olympischen Spielen an den Start. Über die 10km Marathon-Freistilstrecke im Serpentine See inmitten des Hyde-Parks konnte Thomas nach einem sehr spannenden Rennen Silber gewinnen.  Es war seine zweite olympische Medaille nach 2008 und die einzige Medaillen der deutschen Schwimmer bei diesen Olympischen Spielen. Ebenfalls mit von der Partie in London waren Swann Oberson und Petar Stoychev. Beide haben sich zusammen mit Thomas im Wolfgang-Adami-Bad und mit Startrecht für den SV Würzburg 05 auf diese Spiele vorbereitet. Swann, die für die Schweiz an den Start ging, belegte über die 10km Marathon-Freistilstrecke Rang 18.. Petar, der die Fahnen Bulgariens vertreten hat, konnte sich über einen guten neunten Platz freuen.

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