TRADITIONSREICHE TALENTSCHMIEDE

Bei den städtischen Sportlerehrungen war es in den letzten Jahren vor allem die Schwimmabteilung des SV 05 Würzburg, die zahlreiche Medaillen abgeräumt hatte. Jetzt haben die Wasserballer nachgezogen: Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) empfing das Team im historischen Wenzelsaal des Rathauses und überbrachte die Glückwunsche der Stadt und des Stadtrats zur Rückkehr in die 1. Bundesliga – nach vier Jahren Abstinenz.

Schuchardt und Nullfünfer-Präsident Thomas Lurz waren sich einig: Die Würzburger Wasserballer sind seit diesem Jahr wieder da, wo sie hingehören: In der 1. Liga, zu deren Gründungsmitgliedern sie gehören. In den Vitrinen des Vereins stehen immerhin die Trophäen für fünf Deutsche Meisterschaften und einen Pokalsieg, die hauptsächlich in den 1970er Jahren errungen wurden.

„Der Schwimmverein ist einer der traditionellsten Vereine in ganz Deutschland und kann im Wasserball auf eine wirklich beeindruckende Geschichte zurückblicken. Jetzt haben sie es nach einer nahezu perfekten Saison geschafft, wieder in das Oberhaus einzuziehen“, sagte Schuchardt. Lediglich im letzten Spiel der Saison musste sich das Team der beiden Trainer Matthias Försch und Inaki Urquiaga geschlagen geben – da stand der Aufstieg aber bereits fest: Mit 16 Siegen in der Süd-Gruppe der viergeteilten 2. Liga gingen die Nullfünfer als ungeschlagener Favorit in die Aufstiegsrunde in Hamburg und sorgten mit zwei Siegen gegen Bochum und Brandenburg für klare Verhältnisse. Die abschließende Niederlage gegen die Gastgeber war der einzige Fleck auf der ansonsten weißen Weste der Nullfünfer, die sich auch den süddeutschen Pokal sichern konnten.

Besonders bemerkenswert dabei: Das Team besteht fast komplett aus Spielern, die aus der eigenen Jugend hervorgegangen sind. „Mit ihrer qualitativ hochwertigen Jugendarbeit bringen sie seit Jahren Talente hervor, die landes-, bundes- und weltweit für Furore sorgen. Ihr großer Erfolg ist bei diesen Rahmenbedingungen noch wertvoller und macht sie noch sympathischer“, sagte der Oberbürgermeister. Er bewundere den großen Mut des Vereins, auch die neue Herausforderung mit der jungen Mannschaft anzugehen: „Ich wünsche ihnen tolle und siegreiche Spiele und vor allem viel Spaß in der Bundesliga. SV05-Präsident Thomas Lurz bedankte sich im Namen der Abteilung für die Glückwünsche und hob hervor, dass der Erfolg auch ein direktes Ergebnis der Förderung des Vereins durch die Stadt ist – die finanzielle Unterstützung des vereinseigenen Wolfgang-Adami-Bads aus dem städtischen Haushalt sichert die Rahmenbedingungen für sportliche Erfolge: „Die Stadt ist für uns ein sehr wichtiger Partner und Förderer. Der Aufstieg ist das Ergebnis unserer guten Trainingsmöglichkeiten“, betonte Lurz.

 


 

JUGENDSPORTLEREHRUNG DER STADT WÜRZBURG

Am Dienstag, den 12.Oktober 2016 wurden die Nachwuchssportler der Abteilung Schwimmen und Synchronschwimmen für ihre Erfolge in der vergangenen Saison ausgezeichnet.

Jugendsportlehrung 2016


 

NULLFÜNFER DOMINIEREN BAYERISCHE FREIWASSERMEISTERSCHAFTEN

FullSizeRender (1)

Der SV Würzburg 05 war bei den bayerischen Freiwassermeisterschaften im Wörthsee bei Inning der mit Abstand erfolgreichste Verein. Am Ende kamen die Nullfünfer (im Bild) auf neun Gold-, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen und gewannen damit öfters Gold als alle anderen Vereine zusammen. Sieger in der offenen Klasse und somit bayerische Meister über 5 km wurden Sören Meißner und Svenja Zihsler. Bei den Herren feierten die Würzburger einen dreifach Erfolg: Meißner wurde erster vor Shay Toledano und Ruwen Straub. Auch die Ränge vier bis sieben belegten Würzburger Athleten. Bei den Damen gewann Zihsler vor ihrer Vereinskollegin Alina Jungklaus, die gleichzeitig die Juniorenwertung für sich entschied. Über 5 km siegten in ihren Altersklassen Jan Laudam (Jahrgang 2001), Sebastian Beck (2000), Lars Grundheber (Junioren), Shay Toledano (AK 20), Sören Meißner (AK 25), Svenja Zihsler (AK 20), Alina Jungklaus (Juniorinnen) und Romy Dreher (2001). Weitere Medaillen gewannen Max Brandenstein (Silber, Jahrgang 2001, 5 km), Ruwen Straub (Silber, AK 20, 5 km), Klemens Degenhardt (Bronze, AK 20, 5 km), Alexander Feldhaus (Silber, AK 25, 5 km), Carolin Dorfner (Silber, Juniorinnen, 5 km), Svenja Herbert (Bronze, Juniorinnen, 5 km), Alina Hennl (Bronze, AK 20, 5 km), Sasha Schaffner (Silber, 2004, 2,5 km), Marvin Freser (Silber, 2003, 2,5 km) und Carmen Dorfner (Bronze, 2004, 2,5 km).

 


 

GOLDREGEN FÜR DEN SV WÜRZBURG 05

Mit 27 Titeln haben die Schwimmer des SV Würzburg 05 das erfolgreichste Einzelteam bei den bayerischen Jugendmeisterschaften im Schwimmen gestellt. Die Meisterschaften mit mehr als 600 Teilnehmern aus ganz Bayern wurden am vergangenen Wochenende im Würzburger Wolfgang-Adami-Bad ausgetragen.

Erfolgreichste Teilnehmer des SV 05 waren Sebastian Beck und Carolin Dorfner, die jeweils acht Titel erschwammen. Der 16 Jahre alte Beck gewann über 50, 100, 200 und 400 Meter Freistil, 50 und 100 Meter Rücken, 50 Meter Brust und 200 Meter Lagen Gold, außerdem Silber über 50 und 100 Meter Schmetterling. Für Carolin Dorfner (17) gab es jeweils Titel über 50, 100 und 200 Meter Schmetterling und Freistil, sowie 400 Meter Freistil und 200 Meter Lagen.

Stefan Lurz, Cheftrainer des Vereins, zeigte sich erfreut über die Medaillen seiner Schützlinge, aber auch über den Ablauf der gesamten Meisterschaften: „Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Organisation und sportliche Leistungen bewegten sich auf sehr hohem Niveau.“ Insgesamt seien mehr als 100 Helfer im Einsatz gewesen, um einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe sicherzustellen.

 

Goldregen

Im Medaillenspiegel lag am Ende der Wettkämpfe nur eine Startergemeinschaft vor den Würzburgern: Mehrere Schwimmvereine aus Mittelfranken hatten sich zusammengeschlossen und gemeinsam gemeldet, sie errangen 45 Gold- 49 Silber- und 27 Bronzemedaillen. Für den SV 05 gab es neben den 27 Titeln noch 24 zweite und 16 dritte Plätze.

Die weiteren Titel gewannen für die Würzburger Alina Jungklaus über 100, 200 und 400 Meter Freistil, Lars Grundheber über 400 Freistil, 200 Schmetterling und 200 Lagen, außerdem Sebastian Schulz über 100 und 200 Meter Brust und Frederik Bär über 50 und 100 Meter Rücken. Die 27. Goldmedaille holte die 8x50 Meter Lagen-Mixed-Staffel (Sebastian Beck, Sebastian Schulz, Carolin Dorfner, Natalie Schnabel, Lars Grundheber, Ron Wolfart, Alina Jungklaus, Romy Dreher) vor der Startgemeinschaft Mittelfranken. Alle bayerischen Meister des SV 05 besuchen Sportklassen des Würzburger Deutschhaus-Gymnasiums.

 


 

WÜRZBURGER TRIATHLETINNEN AUF DEM TREPPCHEN BEI DEN BAYERISCHEN MEISTERSCHAFTEN IN SCHONGAU

Vergangenen Sonntag wurde beim 5. Triathlon in Schongau im Rahmen des Ligabetriebs auch die Bayerischen Meisterschaften der Elite über die Kurzdistanz ausgetragen. Für das Würzburger Damenteam waren Lisa Heinrichs, Franziska Krull, Susanne Meininger und Sophie Vorschneider am Start.

Der 1,5 km langen Schwimmstrecke im Lech folgte ein anspruchsvoller 40 km Radkurs durch die Innenstadt von Schongau und die hügelige Alpenvorlandschaft. Der abschließende 10 km Lauf führte die Athletinnen wieder in die historische Altstadt zurück.

Schnellste Würzburgerin war Heinrichs mit Platz 12. Ihr folgte Krull auf Platz 15, direkt dahinter Meininger als 16. . Vorschneider lief als 21. über die Ziellinie.

 

Triathlon Schongau 2016

Bild: Markus Meininger (v.l.: Susanne Meininger, Sophie Vornschneider, Lisa Heinrichs, Franziska Krull, Laura Zimmermann)

Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung gelang den Damen mit dem 3. Platz in der Teamwertung erstmals in der Saison der Sprung auf das Treppchen. Damit konnten sich die Würzburgerinnen in der Tabelle vom fünften auf den vierten Platz verbessern und haben in zwei Wochen beim Ligafinale in Regensburg sogar noch die Möglichkeit sich Platz 3 in der Gesamtwertung zu erkämpfen. Kompletiert wurde der starket Auftritt des SV Würzburg 05 durch den dritten Platz von Laura Zimmermann, die ausserhalb des Ligateams startete. 


 

MANNSCHAFTSWETTKAMPF GRASSAU / BAYERNLIGA HERREN

Der Wettkampf begann am Samstag mit einem Swim and Run im Reifinger See: In einminütigen Abständen starteten die 15 Teams auf eine 750m lange Schwimmstrecke. Anschließend führte die Strecke drei Runden a 800m um den See. Trotz kühlen Temperaturen konnten Thomas Elflein, Julian Müller, Felix Bäckmann und David Vorschneider mit einem 10. Platz eine solide Ausgangsposition für den anschließenden Bike and Run schaffen. Im Jagdstart am Nachmittag wurden die Teams auf die sechs flachen Runden der 19km langen Radstrecke geschickt. Die Entscheidung fiel auf der bekannten Laufstrecke um den See. 

Nach einem äußerst harten und spannenden zweiten Rennen konnten die Sportler vom SV Würzburg 05 II ihren 10. Platz halten.

Das Ligafinale bildet der Teamsprint in Regensburg.


 

PREISTRÄGER FÜR "DAS GRÜNE BAND" STEHEN FEST

Grünes Band

DOSB und Commerzbank prämieren 50 Vereine für ihre vorbildliche Talentförderung mit je 5.000 €.

Von Norddeutschland bis Süddeutschland, vom kleinen Stadtverein bis zum Großverein, von Einzelsportlern bis zu Teamsportlern – so unterschiedlich sie auf den ersten Blick sind, 50 Vereine haben seit heute etwas gemeinsam: „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ 2016. Die Auszeichnung vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Commerzbank ehrt herausragende Nachwuchsförderung von Sportvereinen und die damit verbundenen Leistungen ihrer Sportlerinnen und Sportler.


 

WÜRZBURGER FEIERN ERFOLGE IM FREIWASSER

Einen großen Erfolg feierten die Schwimmer des SV Würzburg 05 beim letzten Wettkampf der deutschen Freiwassermeisterschaften in Hamburg. Sie holten sich die meisten Medaillen, darunter elf Mal Gold. Deutsche Meister in ihren Altersklassen wurden Svenja Zihsler (5 km), Jan Laudam (Jahrgang 2001, 2,5 und 5 km), Sebastian Beck (Jahrgang 2000, 2,5 km), Lukasz Wojt (AK 30, 2,5 und 5 km), Ruwen Straub (AK 20, 2,5 km) und Laura Neumann (Jahrgang 2001, 2,5 km). Außerdem sicherten sich die Erwachsenen-Staffel mit Sören Meißner, Straub und Zihsler, die weibliche Jugend-Staffel mit Leonie Beck, Alina Jungklaus und Carolin Dorfner, sowie die Jugend-Mixed-Staffel mit Sebastian Beck, Lars Grundheber und Laura Neumann die Goldmedaille. Zwei Siege konnte auch Nina Hanisch von der DJK Würzburg feiern. Sie holte sich in der AK 25 über 5 km Freistil den ersten und über 2,5 km den zweiten Platz.FW Schwimmen

Mit diesen Erfolgen im Gepäck geht es für einige der Würzburger Schwimmer gleich weiter zu den nächsten Wettbewerben. Zihsler und Meißner reisen zur Europameisterschaft, die vom 10. bis zum 14. Juli im niederländischen Hoorn stattfindet. Ziel der beiden ist es, dort unter die besten Zehn zu kommen. Ebenfalls in Hoorn findet vom 16. bis zum 18. Juli die Jugendweltmeisterschaft statt, bei der mit Jan Laudam, Lars Grundheber, Alina Jungklaus sowie den Zwillingen Laura und Leonie Neumann gleich fünf Nachwuchsschwimmer des Würzburger SV 05 an den Start gehen. „So viele Starter hat der SV 05 bei einer Jugendweltmeisterschaft zum ersten Mal. Darauf sind wir sehr stolz und es ist sehr, sehr wichtig für unsere Arbeit am Bundesstützpunkt“, erklärte Trainer Stefan Lurz. Für die meisten seiner Schützlinge gehe es in erster Linie darum, Wettkampfluft zu schnuppern: „Sie sollen Gas geben und Erfahrungen sammeln.“

Die Ergebnisse in Auszügen: 5 km Freistil, weiblich, offene Klasse, AK 25: 1. Nina Hanisch (DJK Würzburg); AK 20: 1. Svenja Zihsler (SV 05).

2,5 km Freistil, weiblich, offene Klasse: AK 25: Nina Hanisch (DJK Würzburg). 10 km Freistil, weiblich, offene Klasse, AK 20: 2. Svenja Zihsler (SV o5); Junioren (Jahrgang 1998): 2. Alina Jungklaus (SV 05).

7,5 km Freistil, männlich, Junioren: 3. Lars Grundheber (SV 05). 2,5 km Freistil, weiblich, Jugend, Jahrgang 2001: 1. Laura Neumann (SV 05), ..., 3. Romy Dreher (SV 05); 4. Leonie Neumann (SV 05). 2,5 km Freistil, männlich, AK 30: 1. Lukasz Wojt (SV 05); AK 20: 1. Ruwen Straub (SV 05), ... , 3. Klemens Degenhardt (SV 05); Jahrgang 2001: 1. Jan Laudam (SV 05); Jahrgang 2000: 3. Sebastian Beck (SV 05). 5 km Freistil, männlich, offene Klasse, AK 30: 1. Lukasz Wojt (SV 05); AK 25: 2. Sören Meißner (SV 05). AK 20: 3. Shay Toledano (SV 05); Jahrgang 2001: 1. Jan Laudam (SV 05); Jahrgang 2000: 1. Sebastian Beck (SV 05); Jahrgang 1999: 2. Lars Grundheber (SV 05).

3 x 1,25 km Freistil, Staffel, Jugend, weiblich: 1. SV 05 (Alina Jungklaus, Carolin Dorfner, Leonie Beck); mixed: 1. SV 05 (Laura Neumann, Sebastian Beck, Lars Grundheber); offene Klasse, mixed: 1. SV 05 (Svenja Zihsler, Ruwen Straub, Sören Meißner), ..., 3. SV 05 (Klemens Degenhardt, Alina Hennl, Shay Toledano).


 

LEONIE BECK SICHERT SICH IHR OLYMPIATICKET

„Es fühlt sich gut an. Ich bin erleichtert und freue mich, dass ich mich jetzt ganz auf Rio konzentrieren kann“, sagte die Würzburger Schwimmerin Leonie Beck, nachdem sie sich am Dienstagabend bei den German Open in Berlin für die Olympischen Spiele qualifiziert hatte. Die Abiturientin, die für den SV Würzburg 05 an den Start geht, blieb über 800 Meter Freistil in 8:37,53 Minuten unter der erforderlichen Norm von 8:41,03 Minuten.

„Sie hat in der ersten Hälfte gut begonnen, dann die anschließenden 200 Meter ein bisschen Probleme gehabt, sich schließlich aber wieder am Riemen gerissen“, konstatierte ihr Trainer Stefan Lurz nach dem Wettkampf und betonte: „Ich bin stolz auf Leonie.“ Sie habe sich nun den Lohn für ihre jahrelange harte Arbeit abgeholt. Wie wichtig das seiner Schwimmerin war, konnt ihr ihr Coach vor dem Start ansehen: „So angespannt habe ich sie bei einem Wettkampf noch nie erlebt.“

Die 19-jährige Beck wird die jüngste deutsche Athletin bei den Olympischen Spielen sein. Neben ihr hat sich auch Sarah Köhler als Siegerin über die 800 Meter Freistil in 8:29,15 Minuten ihr Olympia-Ticket gesichert. Für dieses hatten die Schwimmerinen bereits bei den deutschen Meisterschaften Anfang Mai in Vor- und Endläufen Normzeiten unterbieten müssen. Für sechs Athleten geht es bei den German Open bis Freitag noch um ihre Einzelstarts, hinzu kommen die Kandidaten für diverse Staffeln. Dazu zählen der Olympia-Vierte Steffen Deibler (Hamburg) und der Essener Hendrik Feldwehr.

Leonie Beck

Leonie Beck


 

AUFSTIEGSTURNIER UM EINEN PLATZ IN DER DEUTSCHEN-WASSERBALL-LIGA

SV05-Wasserballer zurück im Oberhaus

Der SV Würzburg 05 kehrt nach vier Jahren Abstinenz ins deutsche Wasserball-Oberhaus zurück. Dafür reichten der Mannschaft um das Trainerduo Mattias Försch und Inaki Urkiaga zwei Siege aus drei Spielen beim Aufstiegsturnier zur Deutschen-Wasserball-Liga (DWL) und der zweite Platz in der Endabrechnung hinter Gastgeber und Turniersieger SV Poseidon Hamburg.

Dabei fiel der Start ins Turnier am Samstagmittag alles andere als ver-heißungsvoll aus. Im Auftaktspiel lagen die Nullfünfer gegen den SV Blau-Weiß Bochum nach nervösem Start zur Halbzeit mit 3:7 im Rückstand. „Wir hatten im ersten Spiel einen äußerst schwierigen Start, was vor allem aber auch am Alter der Jungs und der besonderen Drucksituation lag. Nach ein paar taktischen Anpassungen in der Halbzeitpause konnten wir unsere Stärken dann besser ins Spiel bringen und es so auch drehen“, konstatierte Trainer Matthias Försch.

1. BL

In der Tat agierten die Nullfünfer nach der Pause deutlich aggressiver und waren auch in der Defensive um einiges fokussierter. „Wir haben den Willen der Bochumer durch unsere konditionelle Überlegenheit und unser Tempo gebrochen und das Spiel nach dem dritten Viertel damit eigentlich schon zu unseren Gunsten entschieden“, sagt Försch. Am Ende stand es dann 13:10 für den SV Würzburg 05.

In die zweite Partie gegen die SGW Brandenburg starteten die Nullfünfer dementsprechend selbstbewusst und lagen zur Pause knapp mit einem Tor vorn (5:4). Trainer Matthias Försch: „Wir wussten ja schon vor dem Spiel dass ein Sieg gleichbedeutend mit dem Aufstieg wäre. Deshalb waren die Jungs auch richtig heiß darauf, diesen letzten Schritt am Ende einer durch und durch erfolgreichen Saison zu gehen.“ Maximilan Müller und Sebastian Bruch machten mit ihren Treffern zum 12:10 und 13:10 den Sack zu und den Aufstieg der Unterfranken in die 1. Bundesliga perfekt.

Tolle Truppe

„Wir sind einfach überglücklich, dass wir es mit dieser tollen Truppe geschafft haben, auch einigen Unkenrufen zum Trotz. Innerhalb des Vereins wussten wir schon von der Vorbereitung an, dass wir den Aufstieg in dieser Saison packen können. Das macht mich einfach unendlich stolz,“ gewährt Matthias Försch einen kleinen Einblick in sein Seelenleben.

So können es die Nullfünfer sicherlich verschmerzen, dass es am Sonntagmittag im letzten Spiel der Saison die erste Niederlage gab. Gegen den Gastgeber und Mitaufsteiger SV Poseidon Hamburg unterlagen die Würzburger mit 5:11. Doch ist dieses Spiel nicht mehr als eine Randnotiz am Ende einer fabelhaften Saison. Das sieht auch Matthias Försch so: „Klar hätten wir das Spiel zum Abschluss gerne noch gewonnen, aber die Spannung war nach dem geglückten Aufstieg dann einfach weg. Das muss man den Jungs zugestehen. Wir haben im dritten Spiel dann auch etwas mehr rotiert und allen Spielern ausreichend Einsatzzeit geschenkt. Das hat sich jeder einzelne der Jungs über die Saison gesehen auch mehr als verdient.“

Natürlich werden die Verantwortlichen, Trainer und Spieler diesen Erfolg nun erst einmal gebührend feiern und genießen. Dennoch wirft die neue Spielzeit in Deutschlands Belle-Etage des Wasserballs schon jetzt ihre Schatten voraus. Erhalten bleibt den Nullfünfern nach derzeitigem Stand in jedem Fall das Trainerduo Matthias Försch und Inaki Urkiaga. Beide spielten beziehungsweise spielen hochklassig Wasserball und kennen sowohl die DWL als auch den eigenen Verein mit seinen speziellen Gegebenheiten. „Wir wissen natürlich, dass wir vielleicht den ein oder anderen Spieler von außerhalb dazu nehmen müssen um in der DWL konkurrenzfähig zu sein, aber wir werden unseren Würzburger-Weg nicht verlassen. Wir werden nur Spieler dazu nehmen, die sowohl vom Charakter als auch vom Kopf her zu uns passen. Reine Vollprofis werden wir mit Sicherheit nicht unter Vertrag nehmen, das passt einfach nicht zur Philosophie unseres Vereins,“ erklärt Försch und ergänzt: „Jetzt werden wir erst einmal das Erreichte genießen und uns einen schönen Sommer machen, was aber nicht heißt dass wir Trainer und Verantwortliche allzu lange die Füße hoch legen können.“

Die Statistiken der Spiele:

SV Blau-Weiß Bochum – SV Würzburg 05 9:13 (2:2, 5:1, 1:7, 1:3)

Würzburg: Flammersberger – Urkiaga (3 Tore), Laug (1), Stier, Fehn (1), Gäbler, Schwinning, Seifert (2), A. Försch (1), Müller (2), Klopfer, Bruch (3), Volkwein.

SGW Brandenburg – SV Würzburg 05 10:13 (3:3, 1:2, 3:3, 3:5)

Würzburg: Flammersberger – Urkiaga, Laug (1), Stier (1), Fehn, Dewald, Schwinning (1), Seifert (1), A. Försch, Müller (4), Klopfer, Bruch (5), Ivlev.

SV Poseidon Hamburg – SV Würzburg 05 11:5 (2:0, 4:1, 2:3, 3:1)

Würzburg: Flammersberger – Urkiaga, Laug (1), Ivlev, Fehn, Dewald, Schwinning, Seifert, A. Försch, Müller (1), Klopfer (1), Bruch (1), Volkwein (1).


Die Ergebnisse im Überblick:

Bochum – Würzburg 9:13

Brandenburg – Hamburg 4:14

Brandenburg – Würzburg 10:13

Hamburg – Bochum 15:5

Bochum – Brandenburg 15:9

Hamburg – Würzburg 11:5


 

FÜR DIE WÜRZBURGER WASSERBALLER GEHT ES UM DIE KRÖNUNG EINER ÜBERRAGENDEN SAISON!

Würzburgs Wasserballer reisen am heutigen Freitag nach Hamburg zum Aufstiegsturnier zur 1. Bundesliga! Dies ist der Lohn einer ganz, ganz starken Saison ohne Niederlage in Meisterschaft und SSV-Pokal!

Der Saisonhöhepunkt folgt jedoch dieses Wochenende mit Spielen gegen die anderen drei Meister der 2. Ligen! Mit dabei sind Teams aus Bochum, Brandenburg und Gastgeber Hamburg.

Eine Prognose ist schwer, da die anderen Teams für Trainer und Spieler unbekannt sind. Lediglich die Brandenburger konnte man bei den deutschen U19 Meisterschaften im Pokalfinale des Ost-Pokals beobachten. Auch drei Spiele in 24 Stunden gehen an die Kraftreserven.

Dennoch sind die Trainer Försch/Urkiaga der festen Meinung, dass man mit einer konzentrierten Leistung, wie die ganze Saison schon erlebt, alle anderen Teams schlagen kann, wenn nicht sogar muss. "Wir sind fit, haben gut trainiert und werden auch in den Spielen zwei und drei noch unser Spiel spielen können, auch weil wir einen sehr ausgeglichenen breiten Kader haben", so Urkiaga.
Die Trainer haben zumindest alles getan, um ihr Team bestmöglich vorzubereiten. Die letzten beiden Tage wurde sogar extra im Dallenbergbad trainiert um sich an das ungewohnte Freibad zu gewöhnen.

Einen Liveticker zum Turnier gibt es auf der Seite des DSV! Spieltermine sind am Samstag um 11 Uhr gegen Bochum und 17 Uhr gegen Brandenburg. Sonntag spielen die 05er um 12:30 Uhr gegen Hamburg.

Wir wünschen viel Erfolg und hoffen, dass der Verein im nächsten Jahr wieder in der 1. Bundesliga spielt!


 

WASSERBALLER DER 05ER HOLEN DAS DOUBLE!!

Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der 2. Wasserball Bundesliga Süd eilen die 05er weiter von Erfolg zu Erfolg.

Im Saisonendspurt stand dabei am Sonntag das Pokalfinale im SSV Pokal in Ludwigsburg an.
Gegner Ludwigsburg ging hoch motiviert in die Partie mit einer stark veränderten Mannschaft im Vergleich zur 7:16 Niederlage am vergangenen Mittwoch in Würzburg.

Im ungewohnten Freibad fanden die Würzburger dann auch gegen druckvolle Ludwigsburger schwer ins Spiel und gerieten mit 0:2 in Rückstand. Mit fortlaufender Spieldauer kam der Motor des Teams von Urkiaga/Försch aber ins Rollen und zur Viertelpause wurde der Rückstand zum 3:3 egalisiert.
Zur Halbzeit konnte dann eine 8:5 - Führung rausgespielt werden, eine Folge der konsequenteren Chancenverwertung.
26.06.2016

Ludwigsburg steckte aber nie auf und kam immer wieder auf zwei Tore heran, aber Würzburg konterte jeden Versuch der Ludwigsburger wieder mit einem eigenen Tor, so dass am Ende ein verdienter 16:12 - Sieg auf der Anzeigetafel stand.

Damit ist der SVW05 süddeutscher Pokalsieger und hat das Double geschafft!

Nun kann die Saison am kommenden Wochenende noch mit dem Aufstieg und der Rückkehr in die 1. Bundesliga gekrönt werden. Dafür müssen die 05er aber gegen die Teams aus Bochum, Brandenburg und Gastgeber Hamburg bestehen!

Für Würzburg spielten:
Flammersberger, Urkiaga, Laug (2), Klopfer (2), Bruch (5), Issing (1), Seifert (3), Müller (1), Schwinning (1), Försch (1), Fehn, Dewald, Ivlev


 

DREIMAL GOLD, VIERMAL SILBER UND VIERMAL  BRONZE BEI DEN DEUTSCHEN JAHRGANGSMEISTERSCHAFTEN DER SCHWIMMER

Vergangene Woche fanden die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer in Berlin statt. Mit 16 Sportlern war der SV Würzburg 05 am Start.
Erfolgreichster Sportler für die Nullfünfer war Sebastian Beck, der zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze gewinnen konnte. Über 400m Lagen kam Sebastian als Schnellster ins Ziel und verbesserte seinen eigenen Bayerischen Altersklassenrekord auf 4:31,37 Minuten. Gold Nummer zwei sicherte sich der 16-jährige über die halbe Distanz in 2:06,87 Minuten. Über 200m Freistil gewann der Schüler des Deutschhaus Gymnasiums Silber und über 400m Freistil Bronze.

Sebastian Beck

Alina Jungklaus

Die dritte Goldmedaille ging an Alina Jungklaus über die 1.500m Freistil der Juniorinnen. In 17:00,03 Minuten blieb die 18-jährige unter der geforderten Freiwassernorm. Über 800m Freistil gewann Alina in 8:57,70 Minuten die Silbermedaille und über 400m Freistil in 4:21,96 Minuten Bronze.
Im letzten Finale für den Verein gab es nochmal eine Silbermedaille. Sebastian Schulz schwamm über 200m Brust in 2:26,23 Minuten zu Silber.
Weitere Medaillen gingen an Lars Grundheber, der erst im Sommer aus Ingolstadt nach Würzburg gewechselt ist. In neuer Bestzeit sicherte er sich zweimal Bronze über 800m in 8.29,14 Minuten und 1.500m Freistil in 16:13,74 Minuten.
Zusätzlich zu den Medaillen erzielten die Würzburger Schwimmerinnen und Schwimmer zahlreiche Finalteilnahmen und persönliche Bestzeiten beim Jahreshöhepunkt.
Nächste Woche geht es dann zu den Deutschen Freiwassermeisterschaften nach Hamburg. Hier gilt es an die guten Ergebnisse des letzten Jahres anzuknüpfen. 


 

CHRISTIAN REICHERT ERFÜLLT SICH DEN TRAUM VON OLYMPIA

Christian Reichert hat den Fluch besiegt und sich erstmals in seiner Karriere für die Olympischen Spiele qualifiziert. Der 31-jährige Würzburger wurde im portugiesischen Setubal in einem spannenden Qualifikationswettkampf über zehn Kilometer Zweiter und erfüllte damit die Norm.

„Das ist eine hammercoole Sache, alles ist perfekt gelaufen“, so der Schwimmer, der beim SV Würzburg 05 unter Bundestrainer Stefan Lurz trainiert, aber für den SC Wiesbaden startet. Vor vier Jahren hatte er die Qualifikation noch wegen eines Fehlers im Zieleinlauf verpasst, diesmal brachte der Polizeioberkommissar das Rennen konzentriert und erfolgreich zu Ende. „Vier Jahre lang habe ich alles dem Ziel Olympia untergeordnet und nur dafür gearbeitet. Ich bin so froh, dass es jetzt geklappt hat.“

Christian Reichert Olympia

„Das ist eine hammercoole Sache, alles ist perfekt gelaufen“, so der Schwimmer, der beim SV Würzburg 05 unter Bundestrainer Stefan Lurz trainiert, aber für den SC Wiesbaden startet. Vor vier Jahren hatte er die Qualifikation noch wegen eines Fehlers im Zieleinlauf verpasst, diesmal brachte der Polizeioberkommissar das Rennen konzentriert und erfolgreich zu Ende. „Vier Jahre lang habe ich alles dem Ziel Olympia untergeordnet und nur dafür gearbeitet. Ich bin so froh, dass es jetzt geklappt hat.“

Der Weltcupgesamtsieger des vergangenen Jahres und zweimalige Team-Weltmeister musste in Portugal als bester Deutscher und innerhalb der Top Ten anschlagen, um das Ticket nach Rio zu lösen. Mit Platz zwei, sechs Ränge vor seinem Konkurrenten Andreas Waschburger (Saarbrücken), erfüllte Christian Reichert die Aufgabe souverän. „Es ging um alles oder nichts. Jetzt ist mein großer Traum in Erfüllung gegangen. Einmal bei Olympia dabei zu sein, will doch jeder Sportler.“


Zweiter Würzburger für Brasilien

Nach Leonie Beck, die den zweiten Teil ihrer Olympia-Norm über 800 m Freistil Anfang Juli bei den German Open noch erfüllen muss, ist Reichert der zweite Würzburger, der in Brasilien an den Start gehen wird. Der Familienvater, Töchterchen Mia-Sophie ist zweieinhalb Jahre alt, peilt beim Zehn-Kilometer-Rennen am 16. August in der Bucht vor der weltberühmten Copacabana einen Platz unter den Top Ten an. „Bei Olympia ist alles möglich“, sagt er, „Ich bin schon mal da gewesen. Ich glaube, die Bedingungen kommen mir entgegen: hohe Wellen, kaltes Salzwasser. Ich werde alles geben und dann schauen, was dabei rauskommt.“ Weil er eine berufliche Laufbahn in der Sportfördergruppe der hessischen Polizei absolvierte, startet Reichert für den hessischen Klub aus Wiesbaden. Mehrere Tage in der Woche trainiert er jedoch in seiner Heimatstadt Würzburg und wohnt dann bei seinen Eltern.

„Die optimalen Bedingungen beim SV 05 weiß ich erst richtig zu schätzen, seit ich weg war“, so Reichert, der in Würzburg in der Trainingsgruppe mit Ruwen Straub und Sören Meißner schwimmt, die beide die Olympia-Qualifikation im Becken verpasst haben.


 

U19 DER 05ER FÜR DEUTSCHE ENDRUNDE QUALIFIZIERT
 

Mit einer souveränen Meisterschaft im Süden und vier Siegen aus 4 Spielen hat sich die von Matthias Försch/Daniel Schwinning trainierte U19 für die deutsche Endrunde am 18./19.06. in Potsdam qualifiziert.

Damit sind die 05er auf jeden Fall unter den besten fünf Teams aus Deutschland.

Mit dem OSC Potsdam, Bayer Uerdingen, ASC Duisburg und White Sharks Hannover haben die Würzburger echte Herausforderungen als Gegner, da alle Teams mit vielen Spielern aus der 1. Bundesliga gespickt sein werden.

Dennoch werden die Würzburger versuchen die ein oder andere Überraschung zu landen, wobei ohnehin die Qualifikation schon ein riesen Erfolg ist.

Wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg!


ZWEI 05ER BEIM ZWERGENPOKAL IN CHEMNITZ DABEI!

Am Wochenende haben Thomas Schneider und Alexander Ivlev mit der bayerischen Auswahl der Jahrgänge 2003 und jünger den Zwergenpokal in Chemnitz bestritten. Dabei belegte die Bayern - Auswahl einen guten 7. Platz.
Dieses Turnier ist die erste Sichtungsmaßnahme für spätere süddeutsche und deutsche Auswahlmannschaften!

Zwergenpokal Chemnitz

WÜRZBURGS WASSERBALLER MACHEN PRAKTISCH IHR MEISTERSTÜCK

Leimen

Der Siegeszug der Wasserballer des SV Würzburg 05 fand auch im Spitzenspiel gegen den nunmehr abgelösten Tabellenführer SGW Leimen/Mannheim seine Fortsetzung. Dabei dürften sich die Verantwortlichen der Nullfünfer so langsam wie einst König Midas vorkommen, denn so ziemlich alles, was man beim SV 05 in dieser Saison anpackt, wird zu Gold respektive Erfolgen. Trotz des ungeplanten Trainerwechsels während der laufenden Saison vom erfahrenen und hoch dekorierten Janusz Gogola – er kehrte Würzburg aus privaten Gründen den Rücken – hin zu einem im Trainer-Business weitestgehend unerfahrenen Duo Matthias Försch/Inaki Urkiaga eilen die Nullfünfer weiter von Sieg zu Sieg. So auch am Samstag, als mit dem SGW Leimen/Mannheim kein Geringerer als der bisherige Tabellenführer seine Visitenkarte in der Domstadt abgab.

Vor einem Monat waren die Kontrahenten schon einmal aufeinandergetroffen, zum damaligen Zeitpunkt waren beide noch ungeschlagen. Nach der Partie und einem deutlichen 14:5 hatte dies nur noch für die Unterfranken zugetroffen. Die Gäste, die kurzfristig auf ihren an der Schulter verletzten Cheftrainer Maurice Schaefer verzichten mussten, sannen also auf Revanche, schließlich würde der Sieger des Gipfeltreffens doch so gut wie sicher als Meister feststehen.

Dementsprechend motiviert sprangen die Badener ins Wasser, doch dort stellten die Nullfünfer bereits im ersten Viertel (5:2) klar, in wessen Schwimmbad man sich befand. Diese Rollenverteilung galt auch in den nächsten beiden Vierteln, so dass die Hausherren beim Stand von 13:3 bereits vor dem Schlussabschnitt erneut als Sieger des Gipfeltreffens feststanden.

Durch eine taktisch disziplinierte und höchst konzentrierte Leistung in der Abwehr wurde das Leimener Spiel bereits im Ansatz unterbunden. Die Würzburger zeigten sich im Angriff zudem kaltblütig und nutzten die sich ihnen bietenden Chancen gnadenlos aus. Allen voran war es Spielertrainer Inaki Urkiaga höchstselbst, der der Partie mit seinen fünf Treffern den Stempel aufdrückte. Erst als die Hausherren im letzten Viertel mit Blick auf das nicht einmal 24 Stunden später stattfindende Pokal–Halbfinalspiel gegen Ligakontrahent SG Stadtwerke München deutlich sichtbar einen Gang zurückschalteten, fanden die Gäste etwas besser ins Spiel. Zu mehr als ein bisschen Ergebniskosmetik führte das aber nicht.

Das Team des Trainerduos Försch/Urkiaga wird sich nach dem fulminanten 16:7-Sieg gegen den einzig verbliebenen Widersacher die Meisterschaft sicherlich nicht mehr nehmen lassen und darf sich schon ein wenig auf das Aufstiegsturnier zur Bundesliga freuen.

Würzburg: Flammersberger – Urkiaga (5 Tore), Laug (1), Gäbler, Fehn, Streun, Schwinning (2), Seifert, A. Försch (1), Müller (3), Klopfer (1), Bruch (3), Volkwein.


 

RUWEN STRAUB MIT ORDENTLICHEN LEISTUNGEN BEI EM                                                

Platz neun und Platz elf war die Ausbeute von Ruwen Straub bei den Europameisterschaften in London. Über 800m Freistil verpasste Ruwen in 07:57,05 Minuten das Finale der besten acht Schwimmer nur um 0,5 Sekunden. Bis 750 Meter lag der Bankkaufmann der Sparkasse Mainfranken auf Kurs und musste sich erst auf den letzten 20 Metern dem auf der Nebenbahn schwimmenden Ungarn Gyurta geschlagen geben.

Über die 1500m Freistil ging der 22 jährige etwas zu verhalten an, steigerte sein Tempo aber stetig und schlug in guten 15:08,11 Minuten als Elfter an.  Auch hier fehlten gerade mal 1,5 Sekunden zum Einzug in das Finale.

Insgesamt zeigte sich Straub aber zufrieden mit seinen ersten europäischen Titelkämpfen. „Ich konnte ganz nah an meine Bestzeiten und Zeiten der DM schwimmen. Natürlich ärgert es mich ein bisschen die Finals so knapp verpasst zu haben, aber alles in allem hat die EM großen Spaß gemacht und ich konnte einiges lernen“, so Straub.

Ruwen Straub

 


 

WASSERBALL: 2. BUNDESLIGA SÜD MÄNNER

 

2.Liga Süd 8.5.

Erster Frankfurter SC – SV 05 Würzburg 6:21 (2:9) SV 05 Würzburg – SG Stadtwerke München 12:7 (7:5)

Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Leimen/Mannheim vor einer Woche stand für die Zweitliga-Wasserballer des SV Würzburg 05 am Doppelspieltag am Samstagabend in Frankfurt erstmals in dieser Saison ein Spiel unter freiem Himmel und Flutlicht an. Das Duell mit dem erst dreimal in dieser Saison siegreichen Hessen konnten die Nullfünfer mit einer äußerst überzeugenden und dominanten Vorstellung mit 21:6 für sich entscheiden. Trainer Matthias Försch über den Auftritt seiner Mannschaft: „Da es unser erstes Spiel unter Flutlicht in dieser Saison war, hatten wir kurze Anpassungsschwierigkeiten, danach konnten wir die Partie sehr souverän zu unseren Gunsten gestalten. Es war eine insgesamt hoch konzentrierte Leistung und dadurch auch ein sehr deutlicher Sieg.“ Bei den Domstädtern konnten sich bis auf Anton Laug alle Würzburger Spieler in die Torschützenliste eintragen, wobei Maximilian Müller mit sechs Toren und Sebastian Bruch mit deren vier als Schützen herausragten.

 

Am Sonntag wartete dann mit der Mannschaft der SG Stadtwerke München ein ganz anderes Kaliber im Wolfgang-Adami-Bad auf die Würzburger, die nach dem kurzfristigen Ausfall einiger Spieler leicht ersatzgeschwächt antreten mussten. So war der Beginn der Partie dann zunächst auch etwas zäh: Das erste Viertel endete mit einem 3:3-Unentschieden.

Trainer Matthias Försch schien aber in der Viertelpause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn fortan präsentierte sich sein Team deutlich konzentrierter und zog bis zur Halbzeit auf 7:5 davon. Auch das dritte und vierte Viertel wurden jeweils gewonnen, so dass am Ende ein 12:7-Erfolg auf der Anzeigetafel stand. Die Partie wurde äußerst intensiv geführt, was die insgesamt 30 Hinausstellungen zeigen.

„Es war ein sehr hitziges Spiel mit vielen Überzahlsituationen, aber im Vergleich zu den Münchnern sind wir sehr diszipliniert und ruhig geblieben, was unserem Spiel und letztlich auch dem Ergebnis zugutegekommen ist. Nach einem engen ersten Viertel konnten wir uns mit fortwährender Spieldauer immer weiter absetzen und am Ende auch überlegen gewinnen. Wir sind jetzt mit 13 Siegen aus 13 Spielen auf Platz eins und haben noch drei weitere Spiele bis zum Gewinn der Meisterschaft vor der Brust“, bilanziert Trainer Matthias Försch und ergänzt: „Natürlich wollen wir auch diese drei Spiele noch gewinnen und uns somit souverän für das Aufstiegsturnier qualifizieren.“

Die Meisterschaft könnten die Nullfünfer theoretisch bereits beim nächsten Heimspiel am Samstag, 4. Juni, fixmachen: Dann geht es erneut gegen den ärgsten und einzig verbliebenen Verfolger aus Leimen/Mannheim.

Gegen Frankfurt spielten für Würzburg: Flammersberger - Müller (6 Tore), Bruch (4), Urkiaga (3), Gäbler (2), Schwinning (2), Seifert (2), Klopfer (1), Volkwein (1), Laug. Gegen München: Flammersberger – Müller (3 Tore), Urkiaga (3), Seifert (2), Bruch (1), Klopfer (1), Schwinning (1), Laug (1), Fehn, Stier, Dewald.

(Mainpost)


 

LANDESLIGA NORD SV WÜRZBURG 05 MIT PLATZ 6 IN HOF

Am 24. Juli fand am Untreusee nahe Hof das Rennen zur Landesliga Nord statt. Die dritte Mannschaft des SV Würzburg 05 war mit den Startern Marcus Wieser, Robert Vorschneider und Marko Gränitz vor Ort. Um 11:10 Uhr fiel der Startschuss zur Kurzdistanz, nachdem zuvor um 10 Uhr bereits das Sprint-Rennen gestartet war. Beim Schwimmen ging es im Dreieckskurs für zwei Runden durch den See, jeweils mit kurzem Landgang. Es herrschte Neopren-Verbot, da der recht kleine See eine angenehme Temperatur hatte. Robert Vorschneider kam als erster der Würzburger aus dem Wasser, dicht gefolgt von Marko Gränitz.

In der anspruchsvollen Radstrecke über zwei Runden durchs das Umland gab es einige scharfe Kurven und unübersichtliche Stellen, so dass Streckenkenntnis hier sicher ein kleiner Vorteil war. Allerdings kannten die drei Würzburger Starter die Strecke nicht, was sicher ein paar Sekunden kostete. Unterwegs gab es einen hervorragenden Zuschauer-Hotspot, die GEALAN-Fankurve, am steilsten Anstieg der Strecke. Dort wurden die Athleten mit lauter Musik und unter Zuschauerjubel den Schrecksberg hochgetrieben.

Als Laufstrecke galt es für zwei Runden um den Untreusee zu bewältigen. Eine schöne Strecke auf gutem Schotterweg, unterbrochen nur von einem kurzen, steilen Anstieg und einer etwas waghalsigen Treppe beim Übergang zwischen der ersten und zweiten Runde. Die Starter des SVW 05 konnten beim Laufen ihre Positionen in etwa halten.

Am Ende lagen Marko Gränitz auf Platz 10 (Platz  4 Landesliga), Robert Vorschneider auf Platz 21 (Platz 13 Landesliga) und Marcus Wieser auf Platz 84 (Platz 45 Landesliga). Insgesamt belegte die dritte Mannschaft des SV Würzburg 05 damit Platz 6 in der Landesliga. Im Ziel erwartete die Finisher eine hervorragende Verpflegung mit Melone, Ananas, alkoholfreiem Bier und einer großen Kuchen-Auswahl.

Schon kurz nach der Abfahrt aus Hof gab es einige heftige Unwetter. Es war also Glück, dass das Wetter gerade lange genug gehalten hatte, um die ganze Veranstaltung über die Bühne zu bekommen. Bereits in 2 Wochen am 06.08.2016 ist in Kitzingen der letzte Landesliga Wettkampf wo die Würzburger nochmal vorne mitmischen wollen.


 

SV 05 ATHLET STRAUB: OLYMPIA DURCH DIE HINTERTÜR?

Ein kleiner Funke Hoffnung glüht noch: Schwimmer Ruwen Straub vom SV 05  Würzburg hat seine Enttäuschung nach der verpassten Olympia-Qualifikation über 1500m Freistil überwunden und startet mit frischer Motivation an diesem Dienstag bei der EM in London. Der 23-Jährige gehört zum Kader des Deutschen Schwimmverbandes  und versucht jetzt, "sich selbst zu zeigen, was er kann", wie es Trainer Stefan Lurz formuliert. Straub hatte bei den deutschen Meisterschaften vor zwei Wochen kräftig Lehrgeld bezahlt, war das Rennen viel zu schnell angegangen und wurde nur Fünfter. Dass er in Form ist, zeigte der Bankangestellte, als er später über 800m Freistil deutscher Meister in persönlicher Bestzeit (7:54,96) wurde. Diese Strecke ist bei den Männern allerdings nicht olympisch. Über 1500m Freistil liegt die Normzeit bei 15:02 Minuten, die in Berlin nur vom Magdeburger Florian Wellbrock unterboten wurde - theoretisch wäre ein Startplatz  noch frei. Sollte Ruwen Straub in London die Zeit deutlich knacken, "sehe ich eine kleine Chance, dass er es doch noch nach Rio schaffen kann", sagt Lurz, "in diesem Fall würde ich mal zart bei Bundestrainer Henning Lambertz anklopfen".

(Mainpost)


 

RUWEN STRAUB FÜR EM NOMINIERT

 

 

Der DSV nominierte Ruwen Straub für die kommende Woche in London stattfindenden Europameisterschaften.

„Das hat sich Ruwen mehr als verdient“, meint Trainer Stefan Lurz. „ Er hat leider sein großes Ziel Olympiateilnahme 2016 knapp verpasst. Ich hoffe er kann bei der EM nochmal allen zeigen was er kann.“

Ruwen wird am kommenden Dienstag die 1500m Freistil und am Donnerstag die 800m Freistil schwimmen.

Ruwen Straub

WASSERBALL: 2. BUNDESLIGA SÜD MÄNNER
 

2.Liga Süd 8.5.

Erster Frankfurter SC – SV 05 Würzburg 6:21 (2:9) SV 05 Würzburg – SG Stadtwerke München 12:7 (7:5)

Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Leimen/Mannheim vor einer Woche stand für die Zweitliga-Wasserballer des SV Würzburg 05 am Doppelspieltag am Samstagabend in Frankfurt erstmals in dieser Saison ein Spiel unter freiem Himmel und Flutlicht an. Das Duell mit dem erst dreimal in dieser Saison siegreichen Hessen konnten die Nullfünfer mit einer äußerst überzeugenden und dominanten Vorstellung mit 21:6 für sich entscheiden. Trainer Matthias Försch über den Auftritt seiner Mannschaft: „Da es unser erstes Spiel unter Flutlicht in dieser Saison war, hatten wir kurze Anpassungsschwierigkeiten, danach konnten wir die Partie sehr souverän zu unseren Gunsten gestalten. Es war eine insgesamt hoch konzentrierte Leistung und dadurch auch ein sehr deutlicher Sieg.“ Bei den Domstädtern konnten sich bis auf Anton Laug alle Würzburger Spieler in die Torschützenliste eintragen, wobei Maximilian Müller mit sechs Toren und Sebastian Bruch mit deren vier als Schützen herausragten.

gg. Stadtwerke München

Am Sonntag wartete dann mit der Mannschaft der SG Stadtwerke München ein ganz anderes Kaliber im Wolfgang-Adami-Bad auf die Würzburger, die nach dem kurzfristigen Ausfall einiger Spieler leicht ersatzgeschwächt antreten mussten. So war der Beginn der Partie dann zunächst auch etwas zäh: Das erste Viertel endete mit einem 3:3-Unentschieden.

Trainer Matthias Försch schien aber in der Viertelpause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn fortan präsentierte sich sein Team deutlich konzentrierter und zog bis zur Halbzeit auf 7:5 davon. Auch das dritte und vierte Viertel wurden jeweils gewonnen, so dass am Ende ein 12:7-Erfolg auf der Anzeigetafel stand. Die Partie wurde äußerst intensiv geführt, was die insgesamt 30 Hinausstellungen zeigen.

„Es war ein sehr hitziges Spiel mit vielen Überzahlsituationen, aber im Vergleich zu den Münchnern sind wir sehr diszipliniert und ruhig geblieben, was unserem Spiel und letztlich auch dem Ergebnis zugutegekommen ist. Nach einem engen ersten Viertel konnten wir uns mit fortwährender Spieldauer immer weiter absetzen und am Ende auch überlegen gewinnen. Wir sind jetzt mit 13 Siegen aus 13 Spielen auf Platz eins und haben noch drei weitere Spiele bis zum Gewinn der Meisterschaft vor der Brust“, bilanziert Trainer Matthias Försch und ergänzt: „Natürlich wollen wir auch diese drei Spiele noch gewinnen und uns somit souverän für das Aufstiegsturnier qualifizieren.“

Die Meisterschaft könnten die Nullfünfer theoretisch bereits beim nächsten Heimspiel am Samstag, 4. Juni, fixmachen: Dann geht es erneut gegen den ärgsten und einzig verbliebenen Verfolger aus Leimen/Mannheim.

Gegen Frankfurt spielten für Würzburg: Flammersberger - Müller (6 Tore), Bruch (4), Urkiaga (3), Gäbler (2), Schwinning (2), Seifert (2), Klopfer (1), Volkwein (1), Laug. Gegen München: Flammersberger – Müller (3 Tore), Urkiaga (3), Seifert (2), Bruch (1), Klopfer (1), Schwinning (1), Laug (1), Fehn, Stier, Dewald.

(Mainpost)


 

LEONIE BECK NIMMT DIE ERSTE HÜRDE FÜR RIO

Leonie Beck

Leonie Beck schlägt nach 800 Meter Freistil an, schaut auf die Anzeigetafel – und dort steht es grün auf schwarz: Sie hat die Norm für die Olympischen Spiele verpasst. Ein schreckliches Gefühl. Doch dann wacht sie auf. Puh. Durchatmen. Es war nur ein Albtraum, der sie in der Nacht vor ihrem großen Rennen bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin aufschrecken ließ. Tatsächlich hat die 18-Jährige am frühen Donnerstagabend die erste Qualifikationshürde für Rio de Janeiro genommen. Um lediglich zwei Zehntelsekunden, eine Winzigkeit auf einer Strecke von 800 Metern, unterbot sie die Norm, als sie nach 8:33,13 Minuten als Zweite hinter der Frankfurterin Sarah Köhler (8:22,80) anschlug.

„Das es so eng wird, hätte ich nicht gedacht“, sagte Beck nach dem Rennen völlig außer Atem. Noch im Wasser, nach dem Blick auf die echte Anzeigetafel, schien sie regelrecht erstaunt darüber zu sein. „Ich wollte eigentlich immer an Sarah dranbleiben und dachte auch, dass das ganz gut geklappt hat“, erklärt Beck, die von Beginn an Platz zwei vor Lea Boy (Elmshorn, 8:37,82 Minuten) halten konnte.

Wer wissen wollte, wie eng es war, musste nur an den linken Beckenrand schauen. Dort standen Trainer Stefan Lurz und Vater Alexander Beck, deren anfeuernde Bewegungen mit jeder Zwischenzeit unruhiger wurden. Als Beck auf die vorletzte Bahn ging, schlugen Trainer und Vater synchron die Arme wild auf und ab, brüllten: „Beine! Beine!“

„Ich wusste die ganze Zeit, dass es eng wird“, sagte Lurz später. „Ihre Renneinteilung und ihrer Taktik haben mir gar nicht gepasst, das sage ich ganz ehrlich. Sie ist ja schon gar nicht richtig weggekommen vom Start.“ Geschafft hat sie es dennoch. „Und das ist die Hauptsache.“

Kurz nach ihrem Rennen stand Leonie Beck ebenfalls am linken Beckenrand, doch diesmal erzählten die niedergeschlagenen Mienen von ihr und Lurz eine andere Geschichte: Sören Meißner und Ruwen Straub konnten über 1500 Meter Freistil die geforderte Zeit von 15:02,37 Minuten nicht unterbieten. Meißner (15:06,14) schlug beim beeindruckenden Sieg des Magdeburgers Florian Wellbrock (15:01,18) als Vierter an, Straub (15:06,40) direkt dahinter. Da half es auch nicht, dass Rekordchampion Thomas Lurz extra zum Daumendrücken für seine ehemaligen Teamkameraden in die Hauptstadt gereist war.

In diesem Rennen war schnell klar: Das erste von zwei möglichen Rio-Tickets würde an den stark aufschwimmenden Wellbrock vergeben werden. Ebenfalls klar war: Beide Würzburger würden für ihren Traum von Olympia Bestzeit schwimmen müssen. „Ruwen ist das Rennen mutig angegangen, ist couragiert geschwommen“, sagte Stefan Lurz, „doch bei 1200m war dann der Ofen komplett aus.“ Straub selbst sagt gar: „Nach 800 Metern war bei mir alles vorbei.“ Meißner wiederum sei von Beginn an zu verhalten geschwommen. „Er hatte ein bisschen Respekt vor der Angangszeit“, sagte Lurz.

Es war das Risiko dieses stark besetzten Finallaufs, dass sich die Schwimmer möglicherweise belauern statt ihre eigenes Rennen schwimmen würden. Zwar hätten die beiden Würzburger ihre Tempo halten können, „aber ein Wellbrock hat die Möglichkeiten, später noch anzuziehen, was die Jungs nicht mehr drin hatten“, erklärte Lurz.

„Wir wussten, dass wir einen guten Tag brauchen würden“, sagte der 26 Jahre alte Meißner dann nach der verpassten Chance auch gefasst. Und Straub ergänzte: „Wir haben alles probiert und haben uns nichts vorzuwerfen.“

Leonie Beck muss vermutlich keine vier Jahre mehr auf eine Teilnahme am Sporthighlight unter den fünf Ringen warten. Für sie gilt es nur noch eine weitere Hürde auf dem Weg zu nehmen. Und diese zweite, etwas leichtere Norm will sie Anfang Juli bei den German Open knacken. Der größte Stein ist ihr aber bereits gestern vom Herzen gefallen: „Das war das Rennen, auf das es ankam“, sagt Beck, die seither sicher sehr gut schlafen kann.

(Mainpost)

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK