Wasserballer des SVW 05 stürzen furios den Tabellenführer!

 

Wieder einmal ein perfektes Wochenende für die Wasserballer des SV Würzburg 05. Nach einem ungefährdeten 6:12 (0:5, 2:3, 1:3, 3:1) – Auswärtssieg beim PSV Stuttgart, gewannen die 05er auch das Spitzenspiel gegen die als Tabellenführer angereisten Stadtwerke aus München mit 11:6 (2:2, 3:2, 3:1, 3:1).

 

In der Vorfreude auf das Topspiel am Sonntag, mussten das Team von Matthias Försch und Inaki Urkiaga zunächst die „Pflichtaufgabe“ beim PSV Stuttgart bestehen. Nach zuletzt schwankenden Leistungen in Auswärtsspielen sollte dieses mal ein ungefährdeter Auswärtssieg eingefahren werden, um möglichst viele Spieler für den nächsten Tag zu schonen. Und genau das gelang: Durch schnelle Tore im ersten Viertel stellten die Würzburger gleich klar, dass es nur einen Sieger geben konnte an diesem Abend. Das erste Viertel ging mit 5:0 an die Mannen von Försch. Bis zur Halbzeit setzte man sich auf 8:2 ab. In den letzten beiden Vierteln bekamen dann die Stammspieler längere Pausen, so dass sich die anderen Spieler im Kader beweisen konnten. „Es war wichtig heute, dass wir so konzentriert angefangen haben. Wir haben Stuttgart im ersten Viertel überrollt. Danach haben sich ab und zu Unkonzentriertheiten eingeschlichen, womit ich nicht so zufrieden bin. Allerdings haben wir auch mindestens einen Gang zurückgeschaltet, um Kräfte zu schonen.“ So Försch.

 

Am Sonntag kam es dann zum Showdown zwischen dem Tabellenersten aus München und –zweiten aus Würzburg. Vor über 200 Zuschauern in einem vollbesetzten Adami-Bad brannten die 05er darauf die Tabellenführung zu übernehmen. Mit Jonas Fehn im Kader, der trotz noch immer leichter Schulterbeschwerden spielte, traten die Würzburger in Bestbesetzung an.

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel mit harten Zweikämpfen und schönen Spielzügen. Zunächst waren es die Münchener, die durch Henry Dietz in Führung gingen. Nach einem schönen Überzahlspiel schoss Jonas Fehn zum 1:1 ein, postwendend kam jedoch die erneute Führung durch Anton Spanjol, der eine Würzburger Unaufmerksamkeit eiskalt nutzte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die 05er schon einige gute Gelegenheiten ausgelassen, waren trotz den Rückstands spielbestimmend. München schwächte sich in der Folge selbst durch eine Tätlichkeit vom Münchener Marko Poluncic, der frühzeitig das Wasser verlassen musste. Nach Toren von Böhme und Klopfer verlor auch Haris Hadjioannou die Nerven und sah nach einer Tätlichkeit gegen Anton Laug ebenfalls die rote Karte.

Die Domstädter hatten nun endgültig die Oberhand gewonnen. Durch ein gnadenloses Konterspiel raubten sie den Münchenern die Kräfte. Ein ums andere mal kamen die Würzburger frei vor dem Tor an den Ball, oftmals versagten allerdings die Nerven. Durch eine bärenstarke Defensive allerdings geriet das Team von Försch allerdings trotz der vergebenen Chancen nicht ins Hintertreffen. Ein weiteres Erfolgsrezept an diesem Tag war mit Sicherheit, dass die Münchener Toptorschützten Marko Ristic und Ignacio Marian de Diego zusammen nur zwei Treffer erzielen konnten und sonst von der Defensive kalt gestellt wurden. „Ein riesen Kompliment an die Jungs für diese Abwehrleistung. Wir haben es geschafft den Münchenern den Zahn im Angriff zu ziehen. Nur zwei Gegentreffer in der zweiten Halbzeit und insgesamt 6 Gegentore sprechen für sich. Das war heute sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg!“ resümiert Försch.

Beim Stand von 5:4 ging es in die Pause.

Durch ein schnelles Gegentor kam München erneut zum Unentschieden. In der Folge jedoch zog Würzburg mit drei Toren vorentscheidend auf 8:5 davon. „In dieser Phase haben wir es richtig gut gemacht. Wir haben unsere Angriffe vorne klug ausgespielt und auch mal das Tempo aus dem Spiel genommen. Mit dem 8:5 war die Gegenwehr der Münchener gebrochen“ so Urkiaga.

Bis auf einen einzigen Treffer zum 8:6 gelang den Münchenern auch nicht mehr viel. Drei weitere Spieler mussten im letzten Viertel das Wasser mit drei Hinausstellungen verlassen. Würzburg stellte noch auf 11:6 und feierte einen überlegenen Sieg. Ein Zeichen mit welcher Härte das Spiel geführt wurde war, dass Mannschaftsarzt Ralf Schauer nahezu im Dauereinsatz war. Eine Platzwunde am Kopf auf Münchener Seite, eine Verletzung am Daumen bei Robert Seifert und die lädierte Schulter von Jonas Fehn erforderten während des Spiels Behandlungen.

„ Es war ein richtiger Fight heute. Insgesamt 27 Hinausstellungen sprechen eine klare Sprache. Aber wir haben den Kampf angenommen, haben dagegen gehalten und die Nerven behalten. Wichtig war, dass wir uns von den Provokationen der Münchener nicht haben anstecken lassen. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass wir wieder ein Topteam geschlagen haben. Es war ein wichtiger Schritt auf dem Weg am Ende vielleicht doch Meister zu werden. Die Stimmung heute im Bad war jedenfalls schon meisterhaft!“ freut sich Kapitän Riccardo Klopfer nach dem Spiel und dankt den zahlreichen Zuschauern. Er war mit drei Toren der beste Schütze.

 

Nun gehen die Würzburger als Tabellenführer in eine vierwöchige Spielpause, ehe es dann Anfang März nach Ludwigshafen geht.

 

Es spielten:

 

Samstag: Flammersberger, Urkiaga (3 Tore), Laug (1), Ivlev (1), Streun, Försch, Schwinning, Seifert (2), Weinmann (3), Dewald, Klopfer (2), Volkwein, Schauer

 

Sonntag: Flammersberger, Urkiaga (2), Laug (2), Ivlev, Fehn (1), Försch, Schwinning, Seifert, Weinmann (1), Dewald, Klopfer (3), Volkwein, Böhme (2)

 

 

Würzburger Wasserballer mit beeindruckender Revanche gegen den Ersten Frankfurter SC

 

Das Team von Matthias Försch und Inaki Urkiaga hatte sich einiges vorgenommen für das Match am Sonntag gegen den Ersten Frankfurter SC. Hatte man vor wenigen Wochen noch mit 6:11 in Frankfurt verloren, gelang am vergangenen Sonntag eine eindrucksvolle Revanche. Mit 18:5 (4:1, 5:1, 4:2, 5:1) wurden die Frankfurter aus dem heimischen Adami-Bad gefegt.

 

Von Anfang an setzte das junge und schwimmstarke Team von Försch/Urkiaga die Spieltaktik um. In der Defensive wurde eine harte Pressverteidigung gespielt, bei Balleroberung sofort der Konter eingeleitet.

Diese Konter eben schlossen die 05er zumeist sicher ab und zogen gleich zu Beginn mit 4:0 davon. Lediglich ein Treffer gelang den Frankfurtern, die in der Offensive größtenteils abgemeldet waren und wenn dann doch mal ein Schuss aufs Tor kam, war Torhüter Benjamin Flammersberger zur Stelle.

Das Bild vom ersten Viertel änderte sich über die Spielzeit kaum. Mit fortlaufender Dauer des Spiels merkte man den Frankfurtern deutlich an, dass ihre Kräfte schwanden. Schafften es die 05er mal nicht über einen Konter zum Abschluss zu kommen, trafen die starken Center Anton Laug und Inaki Urkiaga.

„Wir haben heute gezeigt, wer Herr im Haus ist und den Frankfurtern von anfang an keine Chance gelassen. Der Auftritt meiner Mannschaft hat mir richtig gut gefallen. Wir hätten meiner Meinung nach zwar noch höher gewinnen müssen, doch dafür haben wir noch zu viele 100%ige Torchancen liegen lassen. Alles in allem haben wir und jedoch deutlich zur Vorwoche gesteigert und sind auf einem guten Weg. Die Fitness passt schon die ganze Saison und auch im Abschluss ist uns heute deutlich mehr gelungen.“ Resümiert Försch. Für die Ausgeglichenheit des Teams spricht zudem, dass 11 Spieler ein Tor erzielt haben.

Die Würzburger klettern in der Tabelle durch den Sieg wieder vorbei an Weiden auf den zweiten Platz, punktgleich mit den Stadtwerken München.

 

Am nächsten Samstag, 27.01.2018 geht es für die Wasserballer im SSV Pokal ab 16:30 Uhr gegen den VfB Friedberg um den Einzug ins Halbfinale.

 

Am Sonntag, 28.1.2018 ab 14 Uhr folgt dann die Möglichkeit sich gegen den SV Cannstatt für die empfindliche Niederlage zum Jahresauftakt zu revanchieren. Vielleicht ja in einer ähnlich starken Weise, wie gegen Frankfurt.

 

Es spielten: Flammersberger, Urkiaga (3 Tore), Laug (3), Ivlev (1), Fehn (1), Försch (1), Schwinning (1), Seifert (1), Weinmann (1), Dewald (2), Klopfer (3), Böhme, Streun (1)


 

Zeit für eine Revanche im Rückspiel

 

Die Wasserballer des SV Würzburg 05 steigen am Sonntag, 21.1.2018 ab 14 Uhr ins kühle Nass des heimischen Wolfgang-Adami-Bad um den ersten Sieg im Kalenderjahr 2018 gegen den Ersten Frankfurter SC einzufahren und damit gleich Revanche für die unnötige Auswärtspleite im vergangenen Jahr zu nehmen. 

 

Dabei wird sich das Team von Matthias Försch und Inaki Urkiaga aber wieder treffsicherer präsentieren müssen, als am vergangengen Wochenende, als den Würzburgern nur 6 eigene Treffer gelingen wollten.

"Wir arbeiten im Training an unseren Abschlussqualitäten. Es wird von Woche zu Woche besser, wobei immer mal wieder ein Spiel dabei ist, wo einfach nichts gelingen will. Das ist eventuell auch der Situation geschuldet, dass wir die Topscorer der letzten Saison allesamt verloren haben. Die Jungs müssen noch lernen mit den neuen Verantwortungen umzugehen und etwas ruhiger und abgezockter vor dem Tor werden," so Urkiaga.

 

Im Hinspiel gegen Frankfurt war eben auch ein solches Spiel. Ersatzgeschwächt hatten die 05er in Frankfurt einen gebrauchten Tag erwischt, an dem nichts zusammenlief. Nach ausgeglichenem Beginn, zogen die Frankfurter Tor um Tor davon. 

Am Sonntag will das junge Team den Spieß umdrehen und damit Kontakt zur Tabellenspitze halten. Alle Spieler sind wieder fit und einsatzbereit, so dass die Trainer aus dem Vollen schöpfen können.

 

Mit dem Frankfurter SC kehrt mit Philip Kilian auch ein alter Würzburger Spieler an seine alte Wirkungsstätte zurück.


Fehlstart ins neue Jahr für die Würzburger Wasserballer

 

Das erste Spiel im neuen Jahr ging für die Wasserballer beim SV Cannstatt mit 6:8 (2:1 , 2:2, 3:2, 1:1) verloren.

Dabei reisten die 05er als Tabellenführer zum SV Cannstatt und wollten zeigen, dass sie zu recht dort oben stehen. Es entwickelte sich jedoch von Beginn ein Spiel, in dem Würzburg spielerisch überlegen war, Cannstatt jedoch die Tore machte, während Würzburg ein ums andere mal am Gehäuse oder den Nerven scheiterte und etliche Großchancen liegen ließ.

 

„Normalerweise müssen wir schnell mit einigen Toren führen. Wir haben es bis vorne gut gespielt, aber den Ball nicht ins Tor bekommen. Es war wie verhext! Das Spiel haben wir im Angriff verloren,“ resumiert ein enttäuschter Inaki Urkiaga.

„Vielleicht haben dem ein oder anderen, der unter der Woche noch krankheitsgeschwächt war, ein paar Körner gefehlt und damit die nötige Spannung. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass wir eine so unterirdische Chancenverwertung hatten!“

 

Nun gilt es das Spiel schnell aufzuarbeiten, da schon am nächsten Sonntag, 21.1.2018 ab 14 Uhr, das Team aus Frankfurt in die Domstadt kommt und die Mannen um Matthias Försch sich für die Auswärtsniederlage ende letzten Jahres revanchieren wollen. Die Tabellenführung jedenfalls wird man ersteinmal wieder los sein und die Rolle des Jägers einnehmen müssen.

 

„Wir haben in den nächsten beiden Wochen drei Heimspiele. Dort können wir uns wieder Selbstvertrauen holen und Revanche gegen Frankfurt und Cannstatt für die Auswärtsniederlagen nehmen. Wir wollen zuhause ungeschlagen bleiben und zeigen, dass es bei uns nichts zu holen gibt,“ blickt Försch voraus.

 

Es spielten: Flammersberger, Urkiaga (1 Tor), Laug, Ivlev, Fehn (1), A. Försch, Schwinning, Dewald, Weinmann, Seifert (3), Klopfer (1), Böhme, Streun


Schwerer Auftakt in das neue Jahr für die Würzburger Wasserballer

 Am Sonntag, 14.1.2018 ab 13 Uhr starten die Würzburger Wasserballer mit einem Auswärtsspiel beim SV Cannstatt in das neue Jahr. Nachdem das Jahr 2017 nach dem Abstieg aus der ersten Bundesliga versöhnlich zu Ende ging, indem man kurz vor Weihnachten die Tabellenführung der 2. Liga Süd eroberte, will das junge Team von den Trainern Matthias Försch und Inaki Urkiaga diese Position so lange es geht verteidigen.

 Es wartet jedoch gleich ein verdammt schweres Spiel. Am Sonntag sind die 05er beim SV Cannstatt gefordert. Die Cannstätter sind gemeinsam mit den Würzburgern in der letzten Saison aus der ersten Liga abgestiegen, konnten sich jedoch im Gegensatz zu den 05ern nicht fangen und verloren prompt die ersten 5 Spiele in der 2. Liga und hatten damit zum Jahreswechsel die Rote Laterne.

„Cannstatt hatte ein sehr schlechtes Jahr 2017. Dort haben nach dem Abstieg viele Spieler den Verein verlassen, was zu einem Bruch geführt hat. Noch dazu hat Cannstatt nur gegen absolute Top-Teams der 2. Liga gespielt und teils nur sehr knapp verloren. Die Tabellenposition täuscht also über die Qualität dieser Mannschaft hinweg, was die Cannstätter in diesem Jahr auch direkt bewiesen haben mit Siegen gegen Leimen/Mannheim und den PSV Stuttgart.,“ blickt Försch voraus.

 Tatsächlich hat sich der Gegner anscheinend gefangen und ist 2018 bisher ungeschlagen. Warnung genug also für die Würzburger, das Spiel ernst zu nehmen.

Die Voraussetzungen beim Team aus der Domstadt sind allerdings nicht die besten. Eine Krankheitswelle macht dem Team seit Jahresbeginn zu schaffen, wodurch immer wieder wichtige Spieler mit dem Training aussetzen mussten. Dennoch sieht man sich für das Duell der Bundesliga-Absteiger gerüstet: „Die meisten Spieler haben ihre Krankheit auskuriert und sind wieder fit! Wenn wir die Moral aus den Spitzenspielen im Dezember auch am Sonntag zeigen und konzentriert zu Werke gehen, werden wir das Spiel auch gewinnen!“ ist sich Urkiaga sicher.

 

Da war richtig Feuer drin!


Unsere 1. Mannschaft hat am Wochenende gleich zwei Auswärtssiege gelandet.
Am Samstag wurde der SSV Zuffenhausen mit 17:6 (7:1, 4:1, 5:2, 1:2) geschlagen. Schon im ersten Viertel machten die 05er klar, dass es für Zuffenhausen an diesem Abend nichts zu holen gab! Konzentriert gingen das Team zu Werke und entschied die Partie vorzeitig! Das ermöglichte Trainer Försch den Spielern viel Einsatzzeit zu geben, die sonst nicht so viel zum Zug kommen. "Wir haben das Spiel klar dominiert und sind eine Runde weiter gekommen! Das war unsere Pflicht!" so Försch.

Nach dem Spiel sind die 05er direkt nach München gefahren, da am Sonntag das Topspiel gegen Stadtwerke München anstand. Nach der Niederlage gegen Frankfurt stand das junge Team schon unter Druck, wollte man den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht frühzeitig verlieren. Dementsprechend motiviert gingen die Würzburger in die Partie. Es entwickelte sich ein enges Spiel bei dem es keinem Team gelang sich mehr als 2 Tore abzusetzen, wobei Würzburg meist in Rückstand lag. Die 05er gewannen nach einem sensationellen Kampf am Ende mit 11:10 (2:2, 2:3, 3:4, 4:1). "Wir haben uns vorgenommen heute körperlich präsenter zu sein, als zuletzt und den physisch überlegenen Münchenern paroli zu bieten. Das haben die Jungs wirklich gut umgesetzt. Wir haben noch immer zu viele klare Chancen liegen gelassen, aber unsere Abwehr stand sehr gut und hat das Spiel gewonnen!" so Försch. 

Dabei sah nach drei Vierteln beim Stand von 7:9 alles danach aus, als sollte man das Spiel verlieren. "Wir haben nie aufgehört zu kämpfen und das Spiel noch gedreht! Wir haben in den entscheidenden Situationen die Nerven behalten und richtige Entcheidungen getroffen" zeigte sich Co-Trainer Urkiaga zufrieden. 

Bereits am Samstag den 9.12. folgt das nächste Topspiel. Die 05er empfangen im heimischen Adami-Bad ab 16:30 Uhr die Wasserfreunde aus Fulda.

Es spielten 
Samstag: Flammersberger, Urkiaga (2 Tore), Laug (3), Ivlev (2), Fehn (1), Försch (1), Schwinning (1), Dewald, Schmitt, Seifert (3), Klopfer (3), Issing (1)

Sonntag: Flammersberger, Urkiaga, Laug (2), Ivlev, Fehn (2), Försch, Schwinning (1), Dewald, Weinmann (3), Seifert (2), Klopfer (1), Volkwein, Schauer


 

Der SV Würzburg 05 startet am Wochenende in die Zweitligasaison und will eine gute Rolle spielen!


Am Samstag ist es soweit! Mit einem Heimspiel gegen den 1.BSC Pforzheim (Anschwimmen: 16:30 Uhr, Wolfgang-Adami-Bad) starten die Wasserballer des SV Würzburg 05 in die Zweitligasaison 17/18. Als Absteiger aus der 1. Bundesliga zählen viele das Team von Matthias Försch und Inaki Urkiaga natürlich zu den Favoriten um den Zweitligatitel und damit auf die Chance den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Doch die 05er wollen ersteinmal schauen, wie sie in die Saison kommen und haben als Ziel einen Platz unter den Top 5 ausgemacht.

 

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„Ich denke dieses Jahr ist die zweite Liga so stark wie nie und damit auch unberechenbar. Mit uns ist im letzten Jahr der SV Cannstatt abgestiegen, die genauso zu den Favoriten zählen, wie der SV Weiden, der vergangene Saison Meister der zweiten Liga war und immer noch eine Mannschaft hat, die durchaus in der 1. Liga mitspielen könnte. Daneben darf man Fulda, Leimen-Mannheim und München nicht vergessen, die in den letzten Jahren immer um den Titel mitgespielt haben und auch teilweise den Sprung in die 1. Liga geschafft haben,“ begründet Försch die Zielsetzung seines jungen Teams.
Der Kader der 05er hat sich im Vergleich zur letzten Saison ebenfalls verändert. Neben den letztjährigen Neuzugängen Hugo Velazques, Marko Dukovic und Max Lehnert, haben mit Sebastian Bruch und Maximilian Kellermann auch zwei langjährige Spieler und Kapitäne das Team verlassen. Damit geht dem Team viel Erfahrung verloren. „Die jungen Spieler konnten alle in der letzten Saison viel in der 1. Liga lernen. Ich erwarte und hoffe, dass sie dies nun in der kommenden Saison zeigen und Verantwortung im Spiel übernehmen. Sicherlich werden wir auch mal schlechte Tage haben, an denen es nicht so läuft, aber wir befinden uns weiter in der Entwicklung und werden im Laufe der Saison Fehler abstellen und immer besser werden!“, ist sich Urkiaga sicher.
Echte Neuzugänge sind nicht zu verzeichnen. Lennart Böhme steigt nach einjähriger Pause wieder ein, Nico Dopieralski wird auch der eigenen Jugend hochgezogen in den Herrenbereich. „Wir haben in der Breite einen guten Kader, in dem jede Position doppelt besetzt ist,“ freut sich Wasserballwart Jochen Fritz. „Und das Beste ist, dass wir bis auf einen Spieler nur Jungs aus Würzburg im Team haben, die seit Jahren in dem Verein spielen!“
In das erste Spiel gehen die 05er trotz personeller Sorgen als Favorit. Mit Inaki Urkiaga, Daniel Schwinning und Robert Seifert (alle privat verhindert) fehlen gleich drei wichtige Spieler. Zudem ist fraglich, ob Jonas Fehn, der an einer Kapselverletzung laboriert, rechtzeitig fit wird. Dennoch muss das erste Heimspiel vor den eigenen Fans gewonnen werden, soll ein Fehlstart verhindert werden.
Am Sonntag ab 16:40 Uhr steht dann das erste Auswärtsspiel an, bei dem sich die Personalsituation dann entspannt und mit Friedrich Streun nur ein Spieler fehlt. Frankfurt ist überraschend mit einem Sieg gegen Cannstatt in die Saison gestartet. Die Würzburger Wasserballer sollten also gewarnt sein!
„Wir wollen die ersten beiden Spiele gewinnen, bevor dann im Dezember gleich drei schwere Spiele gegen München, Fulda und Weiden anstehen. Wir wollen uns vorher Selbstvertrauen holen, um in den schweren Spielen zu bestehen!“ blickt Försch voraus.

Man darf also gespannt sein, wo die Würzburger am Ende der Sasion stehen werden!


Würzburgs U15 schafft sensationellen 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften

Die U15 des SV Würzburg 05 hat bei der deutschen Endrunde einen tollen 4. Platz erreicht und die Sensation einer Medaille damit nur knapp verpasst. 
In der Runde der besten sechs Teams in Deutschland gingen die 05er als einziges Nachwuchsteam eines Zweitligisten als Außenseiter ins Rennen. Namhafte Konkurrenz wie der neue und alte deutsche Meister White-Sharks-Hannover e.V., SG Neukölln Berlin, OSC POTSDAM, ASC Duisburg und der SSV Esslingen hatten sich zudem für das Turnier in Hannover qualifiziert. 

U15

 

Am Freitag startete das Team um Trainer Marc Steinberger mit einer knappen Niederlage gegen den ASC Duisburg in das Turnier. Mit einem 11:10-Sieg gegen die SG Neukölln (dritter des deutschen U15 Pokals) gelang dann die erste kleine Überraschung. Darauf folgte das Spiel gegen den späteren deutschen Meister aus Hannover und man durfte sich wohl erstaunt die Augen reiben, als zur Halbzeit ein 4:4 auf der Anzeigetafel zu lesen war. Im zweiten Abschnitt zeigte Hannover dann aber warum der Titel nur über sie geht und gewann die Partie mit 15:7. Gut erholt zeigte sich das Würzburger Team am Sonntag und es folgte die nächste starke Partie. Ein 10:10-Unentschieden gegen die süddeutsche Talentschmiede und den späteren deutschen Vizemeister aus Esslingen ist ein riesen Erfolg für das junge Würzburger Team, womit zugleich der bärenstarke 4. Platz gesichert wurde. Im letzten unbedeutenden Spiel setzte es noch eine Knappe 11:12-Niederlage gegen den später 6. aus Potsdam. 

Insgesamt zeigte das Team aus Würzburg eine sehr starke Saison und hat sich stetig weiter entwickelt. Die zahlreichen bayerischen Talente, die sich in Würzburg zusammengeschlossen haben um in der deutschen Spitze mitzuspielen sind zu einem echten Team gewachsen und lassen auf weitere Erfolge in den nächsten Jahren hoffen und sind ein erstes Zeichen der wieder erfolgreichen Jugendarbeit!

Glückwunsch Jungs und weiter so!!

 


Erster Krimi im Kampf um den Klassenerhalt!

Die Bundesligamannschaft des SVW 05 empfängt am Samstag, 13.05.2017 ab 16:15 Uhr Poseidon Hamburg!

Es ist der Auftakt einer Best-of-five Serie, in der der Verlierer in die 2. Bundesliga absteigt und der Gewinner die Klasse erhält. Also ein Duell ums nackte Überleben in der höchsten deutschen Spielklasse.
"Keiner glaubt, dass wir den Klassenerhalt packen können. Wir können nur gewinnen und damit eine schwierige Saison krönen," so Trainer Matthias Försch, der garnicht erst vom Abstieg reden will.
"Wir haben alle Mann an Bord, sind gut vorbereitet und werden kämpfen bis zum Umfallen," gibt sich auch Urkiaga kämpferisch!
Wasserballer



Dazu benötigt das Team aber auch die Unterstützung von den Zuschauern. Unterstützt die 05er bei ihrem vielleicht schon letzten Heimspiel in dieser Saison!

Einlass ab 15:45, Vorstellung der Mannschaften 16:15 Uhr!

Wir freuen uns auf euch!

 


 

SPORTLEREHRUNG DER STADT WÜRZBURG

Am 27. März 2017 wurden die Sportlerinnen und Sportler des Schwimmvereins Würzburg 05 für Ihre Erfolge im Jahr 2016 ausgezeichnet.

Die Ehrung fand im Ratssaal des Würzburger Rathauses statt. 

Sportlerehrung - Wasserball Bundesliga

Ehrung der Würzburger Wasserballer: (von links) Benjamin Flammersberger, Trainer Inaki Urkiaga, Riccardo Klopfer, Jonas Fehn, Anton Laug, Samuel Dewald, Nicolas März, Marc Schauer, Daniel Ivlev, Vincent Schmitt, Lennart Böhme, Paul Volkwein, Daniel Schwinning, Tonio Issing, Alexander Försch, Trainer Matthias Försch, Friedrich Streun, Abteilungsleiter Jochen Fritz, Oberbürgermeister Christian Schuchardt. 

(Foto: Jens Röder, Stadt Würzburg)

  

Ehrung der Würzburger U19-Wasserballer: (von links) Samuel Dewald, Friedrich Streun, Daniel Ivlev, Jonas Fehn, Tonio Issing, Nicolas März, Marc Schauer, Lennart Böhme, Benjamin Flammersberger, Riccardo Klopfer, Anton Laug, Vincent Schmitt, Paul Volkwein und Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

(Foto: Jens Röder, Stadt Würzburg)

Sportlerehrung - Wasserball Junioren

 

 


RIESEN JUBEL ÜBER ERSTEN SAISONSIEG!

Die Wasserballer des SV Würzburg 05 haben sich am Samstagnachmittag mit 10:7 (2:2;3:3;3:2;2:0) gegen den Tabellenvorletzten SV Cannstatt verdient durchgesetzt.

Das Team von Matthias Försch und Inaki Urkiaga hat damit Revanche für die bittere Hinspielniederlage in Cannstatt genommen und vor allem den Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigt.

Das Spiel war von Anfang an ein offener Schlagabtausch, in dem zunächst die Cannstätter immer vorlegten und im zweiten Viertel sogar mit 4:2 in Führung gingen. Mit dem Glauben an die eigene Spielstärke konterten die Würzburger den Rückstand und gingen mitte des zweiten Viertels sogar das erste mal im Spiel mit 5:4 in Führung. Spätestens in dieser Phase wusste jeder, dass das Spiel gewonnen werden kann. Auch der 5:5 Ausgleich kurz vor der Halbzeit brachte die 05er nicht aus dem Konzept. Schnell konnten sie sich mit 7:5 in Front bringen. Cannstatt hatte aber hier die passende Antwort parat und glich zum 7:7 aus.

Dies sollte aber der letzte Treffer der Gäste bleiben. Der sehr überzeugende Benjamin Flammersberger (Spieler des Tages) machte in Kooperation mit seiner stabilen Defensive das Tor dicht. Nach vorne konterten die Würzburger und erspielten sich Chance um Chance. Eine erneute Zweitore-Führung brach endgültig den Willen der Cannstätter, die nichts mehr entgegen zu setzen hatten.

Sieg der Würzburger gegen SV Cannstatt

So erspielte sich das junge Team einen souveränen ersten Saisonsieg und sammelte wichtige Punkte im Abstiegskampf der ersten Bundesliga!

"Ich bin verdammt stolz auf meine Jungs! Wir haben viele Rückschläge hinnehmen müssen. Wir sind zunächst nicht richtig in der Liga angekommen. Aber wir haben nie den Glauben an unsere eigene Stärke verloren. Ich muss allen ein großes Kompliment machen, dass sich keiner aufgegeben hat und immer weiter daran gearbeitet hat, damit wir jetzt hier stehen und den ersten Sieg bejubeln können. Wir hatten heute 7 verschiedene Torschützen. Darunter auch viele Nachwuchsspieler, die jetzt Verantwortung übernehmen und Akzente setzen! Das belebt unser Spiel und macht uns schwerer ausrechenbar," bilanziert ein sichtlich erleichterter und sehr glücklicher Trainer Matthias Försch!

"Wir haben in den letzten Spielen gesehen, dass wir die Teams in der unteren Tabellenhälfte schlagen können. Wir waren nahe dran gegen Neustadt und haben es jetzt wieder ein Stück besser gemacht. Ich bin froh, dass wir uns nun endlich belohnen für die harte Arbeit," stimmt Urkiaga seinem Trainerkollegen zu!

Weiter geht es am nächsten Wochenende mit zwei schweren Auswärtsspielen in Krefeld und Duisburg. Eine perfekte Chance zu zeigen, dass mit dem SVW05 noch zu rechnen ist in dieser Saison!

Es spielten: Flammersberger, Urkiaga (1 Tor), Laug (1), Dukovic, Fehn (1), Velazquez (4), Schwinning, Volkwein, Weinmann (1), Kellermann (1), Klopfer, Bruch (1), Lehnert


 

WINKT IM HEIMSPIEL GEGEN DEN SC NEUSTADT/ WEINSTRAßE DER ERSTE SAISONSIEG?!

 

Am Samstag Nachmittag starten die 05er um 16:30 Uhr einen neuen Versuch, um endlich den lang ersehnten ersten Saisonsieg einzufahren.

Der Gegner SC Neustadt/Weinstraße rangiert zur Zeit auf Rang sechs der Tabelle. Das Hinspiel in Neustadt ging mit 8:13 verloren, wobei die Würzburger gut mithielten und nur das dritte Viertel etwas verschliefen.

Das Hinspiel war das erste Auswärtsspiel in der Bundesliga. Nun sind viele Wochen vergangen und das ganze Team ist erfahrener und hat sich deutlich gefestigt. Deswegen ist ein heißer Fight zu erwarten, in dem die Würzburger das bessere Ende für sich haben wollen.

"Wir sind bis in die Haarspitzen motiviert und werden alles ins Wasser hauen, was wir haben," erklärt Jonas Fehn.

"Das Team ist trotz der ganzen Rückschläge nochmal enger zusammengerückt. Wir werden immer stärker und werden uns irgendwann selber belohnen," so Trainer Urkiaga.

Einen ausführlichen Artikel mit einem Interview von Center Anton Laug gibt es in der Mainpost unter https://www.mainpost.de/sport/wuerzburg/Motivation-Wasserballer-Wolfgang-Adami-Bad-Wuerzburger-Wasserballer-sind-bdquo-heiss-ldquo-auf-ersten-Sieg;art786,9510484 zu lesen.

Das Team hofft dabei auf die Unterstützung der Fans und eine volle Halle. Die Vorstellung der Mannschaften beginnt um 16:20 Uhr!


 

ERSTES HEIMSPIEL IN 2017 FÜR BUNDESLIGA-WASSERBALLER DES SVW05

 

Nach zuletzt drei Auswärtsspielen in Folge, dürfen sich die 05er am Sonntag ab 13:50 Uhr endlich wieder den eigenen Fans zeigen. Dabei wartet kein geringerer als der Tabellenzweite SC Wedding 1929, der immer noch ohne Niederlage in dieser Saison ist.

Die Spiele gegen die direkten Konkurrenten gingen verloren, wobei die Leistungen teils nicht gut waren. Im Spiel gegen den Tabellenführer SVV Plauen hingegen konnte sich die Mannschaft weiter stabilisieren und einige Fehler abstellen. An den restlichen Baustellen wird in dieser Trainingswoche wieder hart gearbeitet.

Torwart Benjamin Flammersberger

"Wir sind bereit den Kampf gegen Wedding anzunehmen. Wir können auf alle Spieler zurückgreifen und werden das Spiel vor unseren eigenen Fans bis in die Haarspitzen motiviert angehen," so Trainer Inaki Urkiaga.

Das Team zählt dabei auf zahlreiche Unterstützung der Fans und hofft auf eine volle Halle zum Jahresauftakt. Die Spieler wollen beweisen, dass sie zurecht im deutschen Oberhaus spielen und zumindest mit einer gestandenen Bundesligamannschafft wie dem SC Wedding mithalten können. Und wer weiß, vielleicht reicht es auch für die große Überraschung.

"Zuhause mit der Unterstützung von außen ist alles möglich. Wir haben gegen Plauen zuhause gezeigt, dass wir auch gegen die ganz Großen in der Liga mithalten können," blickt Kapitän Sebastian Bruch voraus.

Für kühle Getränke ist ausreichend gesorgt! Wir freuen uns auf reichlich Unterstützung!

 


 

BUNDESLIGA-TEAM AUSWÄRTS BEIM TABELLENLETZTEN GEFORDERT!

Die Bundesliga-Mannschaft der 05er startet am Samstag ins neue Jahr und hat dabei gleich ein ganz wichtiges Spiel vor der Brust. Die Mannen von den Trainern Försch/Urkiaga müsse auswärts beim SV Cannstatt antreten. Die Cannstätter sind wie die Würzburger noch sieglos und stehen aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter den Würzburgern. Das soll auch nach diesem Wochenende noch so sein, denn die Marschroute ist klar: "Wir müssen die Spiele gegen die direkten Konkurrenten gewinnen, um uns für die entscheidenden Play-Down Spiele eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Cannstatt hat den Trainer gewechselt, da wissen wir nicht so recht was auf uns zukommt. Sie haben in den ersten Spielen, ähnlich wie wir, mit einer sehr jungen Mannschaft gespielt," so Försch vor dem Spiel. 
"Wir müssen alles reinhauen und konsequent vor dem Tor sein. Die Trainingseinheiten in diesem Jahr haben mit bisher sehr gut gefallen. Alle Spieler sind motiviert und ziehen voll mit", ist Kapitän Sebastian Bruch hoffnungsvoll gestimmt. 

Personell sind die 05er gut aufgestellt. Der Ausfall von Robert Seifert (Australien) wird durch Maxi Kellermann und Max Lehnert aufgefangen. Letzterer wird nach einer langwierigen Schulterverletzung sein Debüt für die 05er geben. 
 


 

U17 DES SVW05 MIT ZWEI HEIMSPIELEN ZUM JAHRESAUFTAKT!

Die U17-Bundesligamannschaft des SV Würzburg 05 startet mit zwei Heimspielen in die Rückrunde und das neue Jahr.

Am Samstag ist ab 13 Uhr die Mannschaft aus Leipzig zu Gast, am Sonntag um 14 Uhr kommt Laatzen ins Wolfgang-Adami-Bad. 
Die 05er, die in dieser Saison von Spielern aus Nürnberg und Weiden unterstützt werden, haben eine tolle Hinrunde gespielt und sind als Tabellenzweiter auf Playoff-Kurs. Lediglich ein Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SVV Plauen ging verloren. 
Mit Leipzig gastiert der Tabellendritte in Würzburg. "Das womöglich entscheidende Spiel um die Playoffs! Wir haben nur knapp in Leipzig gewinnen können. Es wird in jedem Fall spannend werden. Gewinnen wir, sind uns die Playoffs fast nicht mehr zu nehmen," schaut Trainer Försch voraus. 

Das Spiel am Sonntag gegen Laatzen ist dagegen eher eine Pflichtaufgabe, hat man den Gegner doch im Hinspiel über die meiste Zeit dominiert. Dennoch ist auch in diesem Spiel allerhöchste Konzentration gefragt, denn Ausrutscher will man sich in Würzburg nicht leisten. 

Personell ist das Team gut aufgestellt. Lediglich Guillermo Theisen fällt aus (Weisheitszähne) und Daniel Ivlev wird das Spiel am Samstag verpassen (Abschlussfahrt).


 

SCHWERES DOPPELWOCHENENDE FÜR 05ER

Mit zwei Heimspielen verabschieden sich die 05er in die "Winterpause". Diese Spiele haben es aber nocheinmal in sich: am Samstag ab 16:15 Uhr gastiert Duisburg 98 im Adami-Bad, am Sonntag ab 13:45 Uhr kommt der SV Krefeld 72 in unsere Halle.

Gegner Duisburg musste unter der Woche den Verlust von Trainer Toth verkraften, ist sportlich aber voll in der Spur. Ein Sieg gegen Poseidon Hamburg und eine knappe Niederlage gegen Topfavoriten SVV Plauen, sowie ein Sieg im Fünfmeterwerfen gegen Cannstatt im Pokal deuten an, dass Duisburg eher um die vorderen Plätze mitspielen wird.
In einem Vorbereitungstunier vor ein paar Wochen in Duisburg setzte es für die 05er zudem eine deutliche Niederlage. "Es war unser erstes Spiel auf diesem Niveau, welches wir ohne Taktiktraining und voll aus der Schwimmbelastung heraus bestritten haben. Wir werden es am Samstag viel besser machen und unseren Zuschauern ein gutes Spiel liefern", ist sich Trainer Försch sicher.

Auch gegen den SV Krefeld haben die 05er in einem Vorbereitungstunier deutlich verloren. Doch hier gilt das gleiche: die Würzburger wollen und werden es besser machen und wollen zeigen, wer Herr im Adami-Bad ist. Ein besonderes Spiel ist am Sonntag auch für unseren Kapitän Sebastian Bruch, der sich auf das Duell mit seinen alten Kollegen freut: "Natürlich freue ich mich viele Freunde wiederzusehen. Aber das motiviert mich nur noch mehr die Punkte in Würzburg zu behalten", zeigt er sich durchaus kämpferisch, denn auch Krefeld befindet sich nach dem Abstieg aus der A-Gruppe im letzten Jahr zurzeit im Umbruch.

Man wird sehen, ob die 05er aus ihrer Außenseiterrolle schon in der frühen Phase der Saison Kapital schlagen können.
"Keiner hat erwartet, dass wir gleich unsere ersten Spiele gewinnen werden. Wir sind jung, müssen zusammenwachsen und stetig dazu lernen. Wir arbeiten hart im Training und das wird sich irgendwann auszahlen. Das wichtigste ist nie aufzuhören und immer weiterzumachen. Ich hoffe dass die Fans das genauso sehen und immer hinter der Mannschaft stehen. Die Jungs haben sich ein volles Haus verdient", so Urkiaga.

Also kommt am Samstag (16:15 Uhr) und Sonntag (14 Uhr) in die Halle und feuert das Team an!


WÜRZBURG SCHEIDET IM DSV-POKAL DURCH NIEDERLAGE IM DERBY AUS!

So hatte man sich die Fahrt nach Weiden nicht vorgestellt. Nach einer 8:9 (1:2 ; 3:1 ; 0:3 ; 4:3)- Niederlage beim SV Weiden sind die 05er aus dem DSV-Pokal ausgeschieden.

Alle wussten, dass es ein schweres Spiel werden würde in einem kleinen Becken gegen einen hochmotivierten Gegner, der lautstarke Fans hinter sich hatte.
Doch genau davor wollten die 05er schnell einen Riegel schieben, indem sie nie Zweifel an einem Sieg für Würzburg aufkommen lassen.

Doch es kam alles anders. In den ersten Minuten gingen die Weidener durch zwei Überzahlsituationen in Front. Das schlimmere Übel daran war, dass Kapitän Sebastian Bruch diese zwei Rausstellungen kassierte und somit bereits im ersten Viertel schwer vorbelastet war.
Es war ein fahriger Beginn der Würzburger, die sich aber bis zur Mitte des 2. Viertels fingen und mit 4:2 in Führung gehen konnten. Mit einem knappen 4:3 Vorsprung ging es dann in die Pause.

Das dritte Viertel war dann wieder ein Rückfall. Würzburg konnte kein Tor erzielen, Weiden hingegen 3. 4:6 aus Würzburger Sicht vor dem letzten Spielabschnitt. Das Team stand mit dem Rücken zur Wand, kämpfte sich aber in einem dramatischen letzten Viertel wieder auf 7:7 heran.

Zwei weiteren Gegentorn ließen die 05er ein weiteres zum 8:9 Anschluss folgen. Die letzten zweieinhalb Minuten fiel kein weiteres Tor mehr, wobei 30 sec. vor Schluss in einem Konter eine fragwürdige Doppelrausstellung von den äußerst unsicheren Schiedsichtern gepfiffen wurde, obwohl der Würzburger Spieler klar vor seinem Mann war und gehalten wurde - es wäre noch die große Chance auf den Ausgleich gewesen. Nicht die einzige umstrittene Entscheidung der beiden Unparteiischen an diesem Abend.
"Die Schiedsrichterleistung heute war mit Sicherheit äußerst fragwürdig, dennoch hätten wir in der ein oder anderen Situation cleverer agieren müssen und wir müssen das Spiel trotzdem gewinnen. Wir machen immer wieder zu leichte Fehler und schenken dem Gegner zu leichte Tore. Das müssen wir unbedingt abstellen, wenn wir in dieser Saison die Klasse halten wollen", resümierte Trainer Försch nach dem Spiel.

Das Team war deutlich geknickt nach dem verlorenen Derby. Nun gilt es aber schnellstmöglich die Köpfe wieder hoch zu bekommen und es am besten schon am kommenden Wochenende besser zu machen.

Dann geht es nämlich weiter in der Liga mit einem Doppelspieltag. Am Samstag (19.11. , 16:30 Uhr) gastiert Duisburg 98 im Adami Bad. Am Sonntag (14 Uhr) wartet mit dem SV Krefeld ein nächster dicker Brocken auf die junge Würzburger Mannschaft.

"Das Pokalspiel war mit Sicherheit ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit. Wir wissen nun, dass wir weiter hart arbeiten müssen um im Geschäft 1. Bundesliga zu bleiben. Wir sind ein junges Team und müssen noch viel lernen!", so Trainer Urkiaga!

Es spielten: Flammersberger, Laug, Urkiaga, Dukovic, Fehn, Velazquez, Schwinning, Seifert, Weinmann, Ivlev, Klopfer, Bruch, Volkwein


 

POKAL-KAMPF IN DER THERMENWELT

 

Wasserballer 1. Bundesliga

SV Weiden 1921 - SV Würzburg 05
(Samstag, 12. November 2016, 18 Uhr)

Während für die Erstliga-Wasserballteams der Gruppe A am Wochenende der Ligabetrieb ganz normal weiter läuft, steht für die Mannschaften der Gruppe B die zweite Runde des DSV-Pokals auf dem Programm. Nachdem die Jungs von Inaki Urkiaga und Matthias Försch in Runde eins eine rund 700 Kilometer lange Anreise nach Warnemünde auf sich nehmen mussten, dürfte ihnen die Tour zum SV Weiden wie ein Kurztrip vorkommen. Und obwohl das Spiel in der dortigen Thermenwelt stattfindet, ist mit Erholung beim frisch gebackenen Zweitligisten nicht zu rechnen. „Weiden ist vergangene Saison unglücklich abgestiegen. Wir erwarten einen ernstzunehmenden Gegner, der nach wie vor einen starken Kader hat“, sagt Spielertrainer Urkiaga.

Er und sein Kollege Försch wollen nach wie vor auf mannschaftliche Geschlossenheit und eine starke Defensive setzen. Dabei können sie fast auf die komplette Mannschaft setzen. Nur Max Lehnert, der zuletzt mit einer Schulterverletzung zu kämpfen hatte, diese Woche aber immerhin wieder ins Training einsteigen konnte, wird nach wie vor ausfallen. Respekt haben die Nullfünfer vor den Bedingungen in Weiden: „Dort ist das Becken klein und das Wasser sehr warm. Das wird auf jeden Fall ein anstrengendes Spiel.“

 


 

NULLFÜNFER UNTERLIEGEN GEGEN TRADITIONSCLUB

 

SC Neustadt – SV Würzburg 05 13:8 (3:2, 2:2, 4:2, 4:2)

Gegen den Traditionsklub SC Neustadt haben die Wasserballer des SV Würzburg 05 am Samstagabend ihr erstes Auswärtsspiel der Saison verloren. Die Jungs von Inaki Urkiaga und Matthias Försch unterlagen nach einer starken ersten Hälfte mit 8:13. „Wir hatten nach der Halbzeit ein paar unglückliche Aktionen, waren viermal in Unterzahl und bekamen drei Gegentore in Folge. Das war der Genickbruch“, resümierte Försch, der glaubt, dass mit weniger Pech und weniger individuellen Fehlern mehr drin gewesen wäre.

Überrascht hatte das Trainerduo, dass der SC trotz der Abwesenheit von Trainer Davorin Golubic (er hatte im ersten Ligaspiel gegen Wedding Berlin eine Rote Karte bekommen) und obwohl die Mannschaft in dieser Zusammensetzung noch nicht gespielt hatte, so diszipliniert auftrat. „Das lag wohl vor alllem daran, dass die auch Routiniers im Becken hatten, die das Team zusammengehalten haben“, meinte Urkiaga. So stand etwa der erfahrene Stefan Ekrenklau im Kader, der vor der Saison angekündigt hatt, nur noch in Notfällen zur Verfügung zu stehen. Grundsätzlich, so der Urkiaga, sei der Gegner einfach erfahrener und abgebrühter gewesen, als das junge Würzburger Team.

Würzburg: Flammbersberger, Urkiaga (1), Laug (1), Dukovic (2), Fehn (1), Velazquez (2), Schwinning, Seifert, Weinmann, Böhme, Klopfer, Bruch (1), Volkwein.

 


 

ERSTER AUSWÄRTSAUFTRITT DER 05ER!

Am Samstagabend um 18 Uhr wird das erste Auswärtsspiel der 05er in dieser Saison angepfiffen. Zu Gast ist das Team in Neustadt an der Weinstraße. 

Nach einem guten Start im ersten Spiel und einem deutlichen Sieg im Pokal, geht das Team von Matthias Försch motiviert die nächste Aufgabe an. Nachdem Neustadt das erste Spiel in Wedding 5:8 verloren hat, stehen diese schon gehörig unter Druck und müssen gegen Aufsteiger Würzburg punkten. Für die 05er ist es ein Spiel, in dem man mit einem guten Tag durchaus etwas mitnehmen kann. Zumal auch im Vergleich zum Spiel gegen Plauen nun die beiden Neuzugänge Hugo Velazquez und Marko Dukovic erstmalig in der Bundesliga zum Einsatz kommen werden. Für den vierten Neuzugang Max Lehnert kommt das Spiel wohl noch zu früh. 

"Entscheidend wird unsere taktische Disziplin und die Verwertung unserer Chancen sein. Wenn wir unsere Überzahlquote verbessern und den ein oder anderen Konter mit einem Torerfolg abschließen können, werden wir mit Neustadt mithalten", zeigt sich Försch vor dem Spiel verhalten optimistisch. 

Allerdings ist Würzburg auch in diesem Match eher der Außenseiter, aber genau das hat für das junge Team auch seinen Reiz. So will man doch die großen gestandenen Teams der ersten Liga diese Saison gehörig ärgern. 
Man darf also gespannt sein, wie die Entwicklung in Würzburg weitergeht!


 

TRADITIONSREICHE TALENTSCHMIEDE

Bei den städtischen Sportlerehrungen war es in den letzten Jahren vor allem die Schwimmabteilung des SV 05 Würzburg, die zahlreiche Medaillen abgeräumt hatte. Jetzt haben die Wasserballer nachgezogen: Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) empfing das Team im historischen Wenzelsaal des Rathauses und überbrachte die Glückwunsche der Stadt und des Stadtrats zur Rückkehr in die 1. Bundesliga – nach vier Jahren Abstinenz.

Schuchardt und Nullfünfer-Präsident Thomas Lurz waren sich einig: Die Würzburger Wasserballer sind seit diesem Jahr wieder da, wo sie hingehören: In der 1. Liga, zu deren Gründungsmitgliedern sie gehören. In den Vitrinen des Vereins stehen immerhin die Trophäen für fünf Deutsche Meisterschaften und einen Pokalsieg, die hauptsächlich in den 1970er Jahren errungen wurden.

„Der Schwimmverein ist einer der traditionellsten Vereine in ganz Deutschland und kann im Wasserball auf eine wirklich beeindruckende Geschichte zurückblicken. Jetzt haben sie es nach einer nahezu perfekten Saison geschafft, wieder in das Oberhaus einzuziehen“, sagte Schuchardt. Lediglich im letzten Spiel der Saison musste sich das Team der beiden Trainer Matthias Försch und Inaki Urquiaga geschlagen geben – da stand der Aufstieg aber bereits fest: Mit 16 Siegen in der Süd-Gruppe der viergeteilten 2. Liga gingen die Nullfünfer als ungeschlagener Favorit in die Aufstiegsrunde in Hamburg und sorgten mit zwei Siegen gegen Bochum und Brandenburg für klare Verhältnisse. Die abschließende Niederlage gegen die Gastgeber war der einzige Fleck auf der ansonsten weißen Weste der Nullfünfer, die sich auch den süddeutschen Pokal sichern konnten.

Besonders bemerkenswert dabei: Das Team besteht fast komplett aus Spielern, die aus der eigenen Jugend hervorgegangen sind. „Mit ihrer qualitativ hochwertigen Jugendarbeit bringen sie seit Jahren Talente hervor, die landes-, bundes- und weltweit für Furore sorgen. Ihr großer Erfolg ist bei diesen Rahmenbedingungen noch wertvoller und macht sie noch sympathischer“, sagte der Oberbürgermeister. Er bewundere den großen Mut des Vereins, auch die neue Herausforderung mit der jungen Mannschaft anzugehen: „Ich wünsche ihnen tolle und siegreiche Spiele und vor allem viel Spaß in der Bundesliga. SV05-Präsident Thomas Lurz bedankte sich im Namen der Abteilung für die Glückwünsche und hob hervor, dass der Erfolg auch ein direktes Ergebnis der Förderung des Vereins durch die Stadt ist – die finanzielle Unterstützung des vereinseigenen Wolfgang-Adami-Bads aus dem städtischen Haushalt sichert die Rahmenbedingungen für sportliche Erfolge: „Die Stadt ist für uns ein sehr wichtiger Partner und Förderer. Der Aufstieg ist das Ergebnis unserer guten Trainingsmöglichkeiten“, betonte Lurz.

 


 

SOUVERÄNER AUFTRITT IN WARNEMÜNDE

Mit 19:5 haben die Erstliga-Wasserballer des SV Würzburg 05 ihr Pokalspiel gegen die HSG Warnemünde gewonnen. Wie erwartet setze sich das Team des Trainerduos Matthias Försch/Inaki Urkiaga gegen den Zweitligsten durch und zieht damit in die zweite Runde des DW-Pokals ein. Nach etwas holprigem Start, bei dem die Gastgeber mit 1:0 in Führung gingen, fingen sich die Würzburger schnell und „spielten ihren Stiefel runter“. „Nach sieben Stunden Fahrt dauert es natürlich in bisschen, bis man auf Temperatur kommt und richtig warm wird“, sagte Försch, dem allerdings schon wenige Minuten nach Beginn der Partie klar gewesen war, dass Warnemünde seiner Mannschaft nicht gefährlich werden würde.

So spielten die Nullfünfer ihre Überlegenheit klar aus und die Coaches nutzten das „Training unter Wettkampfbedingungen“, um viel zu wechseln und allen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Gut in die Partie fanden auch die beiden Neuzugänge Hugo Velazquez und Marko Dukovic, die nach einer verspäteten Freigabe durch die Europäische Liga (LEN) erstmals in dieser Saison für die Nullfünfer im Wasser standen.

„Wir haben viel Wert auf die Spielumkehr gelegt und unsere Konter haben über weite Strecken gut funktioniert“, sagte Försch, der sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Jungs zeigte. Schon zuvor hatte er betont, dass ihm die Weiterentwicklung des eigenen Spiels wichtig sei. Dass die Würzburger das Spiel ernst nahmen, zeigte sich dann auch an der Höhe des Ergebnisses: „Wir wollten schon, dass sich die rund 1400 Kilometer Fahrt lohnen“ so Försch. Versüßt wurde die Heimreise den Würzburgern immerhin durch einen Kasten Bier. Den spendierten die Gastgeber als Entschädigung, für den weiten Weg, den die Nullfünfer hatten auf sich nehmen müsen.
 
Würzburg: Flammersberger, Urkiaga (2),Laug (1), Dukovic, Fehn (1), Velazquez (4), Schmitt, Seifert (2), Weinmann (2), Böhme (1), Klopfer (3), Bruch (3), Issing.

 


 

NULLFÜNFER SCHLAGEN SICH TAPFER GEGEN PLAUEN

SV Würzburg 05 – SVV Plauen 8:14 (2:1,1:3,3:6,2:4)

Es war ein schwerer, wenn nicht der schwerste Gegner, mit dem es die Bundesliga-Wasserballer des SV Würzburg 05 gleich am ersten Spieltag zu tun bekamen. So überraschte die 8:14-Niederlage gegen den SSV Plauen, der in der vergangenen Saison noch in der Gruppe A aufgelaufen war, nicht. Wohl aber, wie gut sich die junge Truppe des Trainerduos Matthias Försch/Inaki Urkiaga gegen den Favoriten zu wehren wusste.

Nach der Würzburger 2:1-Führung im ersten Viertel schafften die Ostdeutschen zwar den Ausgleich, ihnen gelang es aber vor der Halbzeit nicht, auf mehr als ein Tor davon zu kommen. Nach der Pause gingen die Nullfünfer gar kurzzeitig mit 5:4 erneut in Front, bevor nach einem 4:0-Lauf des routinierten Kaders (5:8) für den Aufsteiger nichts mehr zu holen war.

Nullfünfer Wasserballer gegen Plauen

„Großes Kompliment an die Mannschaft. Ich bin absolut zufrieden. Wir haben damit gerechnet, dass wir das Spiel nicht gewinnen. Aber das wir so lange mithalten können und sogar in Führung gehen, davon ist keiner ausgegangen“, sagte Försch, der in der Woche vor der Partie noch mit schlechten Nachrichten konfrontiert gewesen war. Obwohl der Verein laut Trainer bereits vor rund acht Wochen fristgerecht entsprechende Anträge für die beiden Neuzugänge, die zuletzt in Italien und Frankreich aufgelaufen waren, an die Europäische Liga (LEN) gestellt hatte, bekamen Hugo Velazquez und Marko Dukovic keine Freigabe für das erste Saisonspiel. „Wir waren darauf eingestellt, die Jungs einzusetzen. Sie haben die ganze Vorbereitung immer erste Sieben gespielt und konnten heute nicht mitmachen. Das waren schwierige Voraussetzungen“, so Försch. Dass der Saisonauftakt – trotz Niederlage – dennoch erfolgreich verlief, daran hatten die gute Abwehrarbeit und die Tatsache, dass die Nullfünfer kaum Konter zuließen, großen Anteil. „Das Team hat extrem gut gestanden. Wie waren defensiv nie so gut wie heute“, sagte Torwart Benjamin Flammersberger, der zurecht mit seiner Leistung „sehr zufrieden“ war.

 


 

AUFSTIEGSTURNIER UM EINEN PLATZ IN DER DEUTSCHEN-WASSERBALL-LIGA

SV05-Wasserballer zurück im Oberhaus

 

Der SV Würzburg 05 kehrt nach vier Jahren Abstinenz ins deutsche Wasserball-Oberhaus zurück. Dafür reichten der Mannschaft um das Trainerduo Mattias Försch und Inaki Urkiaga zwei Siege aus drei Spielen beim Aufstiegsturnier zur Deutschen-Wasserball-Liga (DWL) und der zweite Platz in der Endabrechnung hinter Gastgeber und Turniersieger SV Poseidon Hamburg.

Dabei fiel der Start ins Turnier am Samstagmittag alles andere als ver-heißungsvoll aus. Im Auftaktspiel lagen die Nullfünfer gegen den SV Blau-Weiß Bochum nach nervösem Start zur Halbzeit mit 3:7 im Rückstand. „Wir hatten im ersten Spiel einen äußerst schwierigen Start, was vor allem aber auch am Alter der Jungs und der besonderen Drucksituation lag. Nach ein paar taktischen Anpassungen in der Halbzeitpause konnten wir unsere Stärken dann besser ins Spiel bringen und es so auch drehen“, konstatierte Trainer Matthias Försch.

1. BL

In der Tat agierten die Nullfünfer nach der Pause deutlich aggressiver und waren auch in der Defensive um einiges fokussierter. „Wir haben den Willen der Bochumer durch unsere konditionelle Überlegenheit und unser Tempo gebrochen und das Spiel nach dem dritten Viertel damit eigentlich schon zu unseren Gunsten entschieden“, sagt Försch. Am Ende stand es dann 13:10 für den SV Würzburg 05.

In die zweite Partie gegen die SGW Brandenburg starteten die Nullfünfer dementsprechend selbstbewusst und lagen zur Pause knapp mit einem Tor vorn (5:4). Trainer Matthias Försch: „Wir wussten ja schon vor dem Spiel dass ein Sieg gleichbedeutend mit dem Aufstieg wäre. Deshalb waren die Jungs auch richtig heiß darauf, diesen letzten Schritt am Ende einer durch und durch erfolgreichen Saison zu gehen.“ Maximilan Müller und Sebastian Bruch machten mit ihren Treffern zum 12:10 und 13:10 den Sack zu und den Aufstieg der Unterfranken in die 1. Bundesliga perfekt.

Tolle Truppe

„Wir sind einfach überglücklich, dass wir es mit dieser tollen Truppe geschafft haben, auch einigen Unkenrufen zum Trotz. Innerhalb des Vereins wussten wir schon von der Vorbereitung an, dass wir den Aufstieg in dieser Saison packen können. Das macht mich einfach unendlich stolz,“ gewährt Matthias Försch einen kleinen Einblick in sein Seelenleben.

So können es die Nullfünfer sicherlich verschmerzen, dass es am Sonntagmittag im letzten Spiel der Saison die erste Niederlage gab. Gegen den Gastgeber und Mitaufsteiger SV Poseidon Hamburg unterlagen die Würzburger mit 5:11. Doch ist dieses Spiel nicht mehr als eine Randnotiz am Ende einer fabelhaften Saison. Das sieht auch Matthias Försch so: „Klar hätten wir das Spiel zum Abschluss gerne noch gewonnen, aber die Spannung war nach dem geglückten Aufstieg dann einfach weg. Das muss man den Jungs zugestehen. Wir haben im dritten Spiel dann auch etwas mehr rotiert und allen Spielern ausreichend Einsatzzeit geschenkt. Das hat sich jeder einzelne der Jungs über die Saison gesehen auch mehr als verdient.“

Natürlich werden die Verantwortlichen, Trainer und Spieler diesen Erfolg nun erst einmal gebührend feiern und genießen. Dennoch wirft die neue Spielzeit in Deutschlands Belle-Etage des Wasserballs schon jetzt ihre Schatten voraus. Erhalten bleibt den Nullfünfern nach derzeitigem Stand in jedem Fall das Trainerduo Matthias Försch und Inaki Urkiaga. Beide spielten beziehungsweise spielen hochklassig Wasserball und kennen sowohl die DWL als auch den eigenen Verein mit seinen speziellen Gegebenheiten. „Wir wissen natürlich, dass wir vielleicht den ein oder anderen Spieler von außerhalb dazu nehmen müssen um in der DWL konkurrenzfähig zu sein, aber wir werden unseren Würzburger-Weg nicht verlassen. Wir werden nur Spieler dazu nehmen, die sowohl vom Charakter als auch vom Kopf her zu uns passen. Reine Vollprofis werden wir mit Sicherheit nicht unter Vertrag nehmen, das passt einfach nicht zur Philosophie unseres Vereins,“ erklärt Försch und ergänzt: „Jetzt werden wir erst einmal das Erreichte genießen und uns einen schönen Sommer machen, was aber nicht heißt dass wir Trainer und Verantwortliche allzu lange die Füße hoch legen können.“

Die Statistiken der Spiele:

SV Blau-Weiß Bochum – SV Würzburg 05 9:13 (2:2, 5:1, 1:7, 1:3)

Würzburg: Flammersberger – Urkiaga (3 Tore), Laug (1), Stier, Fehn (1), Gäbler, Schwinning, Seifert (2), A. Försch (1), Müller (2), Klopfer, Bruch (3), Volkwein.

SGW Brandenburg – SV Würzburg 05 10:13 (3:3, 1:2, 3:3, 3:5)

Würzburg: Flammersberger – Urkiaga, Laug (1), Stier (1), Fehn, Dewald, Schwinning (1), Seifert (1), A. Försch, Müller (4), Klopfer, Bruch (5), Ivlev.

SV Poseidon Hamburg – SV Würzburg 05 11:5 (2:0, 4:1, 2:3, 3:1)

Würzburg: Flammersberger – Urkiaga, Laug (1), Ivlev, Fehn, Dewald, Schwinning, Seifert, A. Försch, Müller (1), Klopfer (1), Bruch (1), Volkwein (1).


Die Ergebnisse im Überblick:

Bochum – Würzburg 9:13

Brandenburg – Hamburg 4:14

Brandenburg – Würzburg 10:13

Hamburg – Bochum 15:5

Bochum – Brandenburg 15:9

Hamburg – Würzburg 11:5

 


 

FÜR DIE WÜRZBURGER WASSERBALLER GEHT ES UM DIE KRÖNUNG EINER ÜBERRAGENDEN SAISON!

Würzburgs Wasserballer reisen am heutigen Freitag nach Hamburg zum Aufstiegsturnier zur 1. Bundesliga! Dies ist der Lohn einer ganz, ganz starken Saison ohne Niederlage in Meisterschaft und SSV-Pokal!

Der Saisonhöhepunkt folgt jedoch dieses Wochenende mit Spielen gegen die anderen drei Meister der 2. Ligen! Mit dabei sind Teams aus Bochum, Brandenburg und Gastgeber Hamburg.

Eine Prognose ist schwer, da die anderen Teams für Trainer und Spieler unbekannt sind. Lediglich die Brandenburger konnte man bei den deutschen U19 Meisterschaften im Pokalfinale des Ost-Pokals beobachten. Auch drei Spiele in 24 Stunden gehen an die Kraftreserven.

Dennoch sind die Trainer Försch/Urkiaga der festen Meinung, dass man mit einer konzentrierten Leistung, wie die ganze Saison schon erlebt, alle anderen Teams schlagen kann, wenn nicht sogar muss. "Wir sind fit, haben gut trainiert und werden auch in den Spielen zwei und drei noch unser Spiel spielen können, auch weil wir einen sehr ausgeglichenen breiten Kader haben", so Urkiaga.
Die Trainer haben zumindest alles getan, um ihr Team bestmöglich vorzubereiten. Die letzten beiden Tage wurde sogar extra im Dallenbergbad trainiert um sich an das ungewohnte Freibad zu gewöhnen.

Einen Liveticker zum Turnier gibt es auf der Seite des DSV! Spieltermine sind am Samstag um 11 Uhr gegen Bochum und 17 Uhr gegen Brandenburg. Sonntag spielen die 05er um 12:30 Uhr gegen Hamburg.

Wir wünschen viel Erfolg und hoffen, dass der Verein im nächsten Jahr wieder in der 1. Bundesliga spielt!


 

WASSERBALLER DER 05ER HOLEN DAS DOUBLE!!

Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der 2. Wasserball Bundesliga Süd eilen die 05er weiter von Erfolg zu Erfolg.

Im Saisonendspurt stand dabei am Sonntag das Pokalfinale im SSV Pokal in Ludwigsburg an.
Gegner Ludwigsburg ging hoch motiviert in die Partie mit einer stark veränderten Mannschaft im Vergleich zur 7:16 Niederlage am vergangenen Mittwoch in Würzburg.

Im ungewohnten Freibad fanden die Würzburger dann auch gegen druckvolle Ludwigsburger schwer ins Spiel und gerieten mit 0:2 in Rückstand. Mit fortlaufender Spieldauer kam der Motor des Teams von Urkiaga/Försch aber ins Rollen und zur Viertelpause wurde der Rückstand zum 3:3 egalisiert.
Zur Halbzeit konnte dann eine 8:5 - Führung rausgespielt werden, eine Folge der konsequenteren Chancenverwertung.
26.06.2016

Ludwigsburg steckte aber nie auf und kam immer wieder auf zwei Tore heran, aber Würzburg konterte jeden Versuch der Ludwigsburger wieder mit einem eigenen Tor, so dass am Ende ein verdienter 16:12 - Sieg auf der Anzeigetafel stand.

Damit ist der SVW05 süddeutscher Pokalsieger und hat das Double geschafft!

Nun kann die Saison am kommenden Wochenende noch mit dem Aufstieg und der Rückkehr in die 1. Bundesliga gekrönt werden. Dafür müssen die 05er aber gegen die Teams aus Bochum, Brandenburg und Gastgeber Hamburg bestehen!

Für Würzburg spielten:
Flammersberger, Urkiaga, Laug (2), Klopfer (2), Bruch (5), Issing (1), Seifert (3), Müller (1), Schwinning (1), Försch (1), Fehn, Dewald, Ivlev


U19 DER 05ER FÜR DEUTSCHE ENDRUNDE QUALIFIZIERT
 

Mit einer souveränen Meisterschaft im Süden und vier Siegen aus 4 Spielen hat sich die von Matthias Försch/Daniel Schwinning trainierte U19 für die deutsche Endrunde am 18./19.06. in Potsdam qualifiziert.

Damit sind die 05er auf jeden Fall unter den besten fünf Teams aus Deutschland.

Mit dem OSC Potsdam, Bayer Uerdingen, ASC Duisburg und White Sharks Hannover haben die Würzburger echte Herausforderungen als Gegner, da alle Teams mit vielen Spielern aus der 1. Bundesliga gespickt sein werden.

Dennoch werden die Würzburger versuchen die ein oder andere Überraschung zu landen, wobei ohnehin die Qualifikation schon ein riesen Erfolg ist.

Wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg!


ZWEI 05ER BEIM ZWERGENPOKAL IN CHEMNITZ DABEI!

Am Wochenende haben Thomas Schneider und Alexander Ivlev mit der bayerischen Auswahl der Jahrgänge 2003 und jünger den Zwergenpokal in Chemnitz bestritten. Dabei belegte die Bayern - Auswahl einen guten 7. Platz.
Dieses Turnier ist die erste Sichtungsmaßnahme für spätere süddeutsche und deutsche Auswahlmannschaften!

Zwergenpokal Chemnitz

 


WÜRZBURGS WASSERBALLER MACHEN PRAKTISCH IHR MEISTERSTÜCK

Leimen

Der Siegeszug der Wasserballer des SV Würzburg 05 fand auch im Spitzenspiel gegen den nunmehr abgelösten Tabellenführer SGW Leimen/Mannheim seine Fortsetzung. Dabei dürften sich die Verantwortlichen der Nullfünfer so langsam wie einst König Midas vorkommen, denn so ziemlich alles, was man beim SV 05 in dieser Saison anpackt, wird zu Gold respektive Erfolgen. Trotz des ungeplanten Trainerwechsels während der laufenden Saison vom erfahrenen und hoch dekorierten Janusz Gogola – er kehrte Würzburg aus privaten Gründen den Rücken – hin zu einem im Trainer-Business weitestgehend unerfahrenen Duo Matthias Försch/Inaki Urkiaga eilen die Nullfünfer weiter von Sieg zu Sieg. So auch am Samstag, als mit dem SGW Leimen/Mannheim kein Geringerer als der bisherige Tabellenführer seine Visitenkarte in der Domstadt abgab.

Vor einem Monat waren die Kontrahenten schon einmal aufeinandergetroffen, zum damaligen Zeitpunkt waren beide noch ungeschlagen. Nach der Partie und einem deutlichen 14:5 hatte dies nur noch für die Unterfranken zugetroffen. Die Gäste, die kurzfristig auf ihren an der Schulter verletzten Cheftrainer Maurice Schaefer verzichten mussten, sannen also auf Revanche, schließlich würde der Sieger des Gipfeltreffens doch so gut wie sicher als Meister feststehen.

Dementsprechend motiviert sprangen die Badener ins Wasser, doch dort stellten die Nullfünfer bereits im ersten Viertel (5:2) klar, in wessen Schwimmbad man sich befand. Diese Rollenverteilung galt auch in den nächsten beiden Vierteln, so dass die Hausherren beim Stand von 13:3 bereits vor dem Schlussabschnitt erneut als Sieger des Gipfeltreffens feststanden.

Durch eine taktisch disziplinierte und höchst konzentrierte Leistung in der Abwehr wurde das Leimener Spiel bereits im Ansatz unterbunden. Die Würzburger zeigten sich im Angriff zudem kaltblütig und nutzten die sich ihnen bietenden Chancen gnadenlos aus. Allen voran war es Spielertrainer Inaki Urkiaga höchstselbst, der der Partie mit seinen fünf Treffern den Stempel aufdrückte. Erst als die Hausherren im letzten Viertel mit Blick auf das nicht einmal 24 Stunden später stattfindende Pokal–Halbfinalspiel gegen Ligakontrahent SG Stadtwerke München deutlich sichtbar einen Gang zurückschalteten, fanden die Gäste etwas besser ins Spiel. Zu mehr als ein bisschen Ergebniskosmetik führte das aber nicht.

Das Team des Trainerduos Försch/Urkiaga wird sich nach dem fulminanten 16:7-Sieg gegen den einzig verbliebenen Widersacher die Meisterschaft sicherlich nicht mehr nehmen lassen und darf sich schon ein wenig auf das Aufstiegsturnier zur Bundesliga freuen.

Würzburg: Flammersberger – Urkiaga (5 Tore), Laug (1), Gäbler, Fehn, Streun, Schwinning (2), Seifert, A. Försch (1), Müller (3), Klopfer (1), Bruch (3), Volkwein.

 


 

WASSERBALL: 2. BUNDESLIGA SÜD MÄNNER
 

2.Liga Süd 8.5.

Erster Frankfurter SC – SV 05 Würzburg 6:21 (2:9) SV 05 Würzburg – SG Stadtwerke München 12:7 (7:5)

Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Leimen/Mannheim vor einer Woche stand für die Zweitliga-Wasserballer des SV Würzburg 05 am Doppelspieltag am Samstagabend in Frankfurt erstmals in dieser Saison ein Spiel unter freiem Himmel und Flutlicht an. Das Duell mit dem erst dreimal in dieser Saison siegreichen Hessen konnten die Nullfünfer mit einer äußerst überzeugenden und dominanten Vorstellung mit 21:6 für sich entscheiden. Trainer Matthias Försch über den Auftritt seiner Mannschaft: „Da es unser erstes Spiel unter Flutlicht in dieser Saison war, hatten wir kurze Anpassungsschwierigkeiten, danach konnten wir die Partie sehr souverän zu unseren Gunsten gestalten. Es war eine insgesamt hoch konzentrierte Leistung und dadurch auch ein sehr deutlicher Sieg.“ Bei den Domstädtern konnten sich bis auf Anton Laug alle Würzburger Spieler in die Torschützenliste eintragen, wobei Maximilian Müller mit sechs Toren und Sebastian Bruch mit deren vier als Schützen herausragten.

 

Am Sonntag wartete dann mit der Mannschaft der SG Stadtwerke München ein ganz anderes Kaliber im Wolfgang-Adami-Bad auf die Würzburger, die nach dem kurzfristigen Ausfall einiger Spieler leicht ersatzgeschwächt antreten mussten. So war der Beginn der Partie dann zunächst auch etwas zäh: Das erste Viertel endete mit einem 3:3-Unentschieden.

Trainer Matthias Försch schien aber in der Viertelpause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn fortan präsentierte sich sein Team deutlich konzentrierter und zog bis zur Halbzeit auf 7:5 davon. Auch das dritte und vierte Viertel wurden jeweils gewonnen, so dass am Ende ein 12:7-Erfolg auf der Anzeigetafel stand. Die Partie wurde äußerst intensiv geführt, was die insgesamt 30 Hinausstellungen zeigen.

„Es war ein sehr hitziges Spiel mit vielen Überzahlsituationen, aber im Vergleich zu den Münchnern sind wir sehr diszipliniert und ruhig geblieben, was unserem Spiel und letztlich auch dem Ergebnis zugutegekommen ist. Nach einem engen ersten Viertel konnten wir uns mit fortwährender Spieldauer immer weiter absetzen und am Ende auch überlegen gewinnen. Wir sind jetzt mit 13 Siegen aus 13 Spielen auf Platz eins und haben noch drei weitere Spiele bis zum Gewinn der Meisterschaft vor der Brust“, bilanziert Trainer Matthias Försch und ergänzt: „Natürlich wollen wir auch diese drei Spiele noch gewinnen und uns somit souverän für das Aufstiegsturnier qualifizieren.“

Die Meisterschaft könnten die Nullfünfer theoretisch bereits beim nächsten Heimspiel am Samstag, 4. Juni, fixmachen: Dann geht es erneut gegen den ärgsten und einzig verbliebenen Verfolger aus Leimen/Mannheim.

Gegen Frankfurt spielten für Würzburg: Flammersberger - Müller (6 Tore), Bruch (4), Urkiaga (3), Gäbler (2), Schwinning (2), Seifert (2), Klopfer (1), Volkwein (1), Laug. Gegen München: Flammersberger – Müller (3 Tore), Urkiaga (3), Seifert (2), Bruch (1), Klopfer (1), Schwinning (1), Laug (1), Fehn, Stier, Dewald.

 


Auswärtsfestspiele des SVW 05 gehen weiter/U19 ist Süddeutscher Meister

 

U19

In einer taktisch disziplinierten und nie gefährdeten Partie gelang der ersten Mannschaft des SV Würzburg 05 auch gegen den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer der 2. Liga Süd ein fulminanter 14:5 (2:2 ; 6:2 ; 4:1 ; 2:0) Sieg.

"Taktisch waren wir sehr diszipliniert und sowohl körperlich als auch in allen anderen Belangen dem Gegner überlegen. Somit geht der Sieg, auch in dieser Höhe, absolut in Ordnung" konstatiert Trainer Matthias Försch mit einem Lächeln.... "Wir haben genau für dieses Spiel monatelang hart trainiert und können nun die Früchte unserer Arbeit ernten."

Dieser 14:5 Sieg kann als deutliches Ausrufezeichen im Kampf um die Meisterschaft und den damit verbundenen Platz auf dem Aufstiegsturnier gewertet werden und unterstreicht deutlich die Ambitionen, die Motivation und den Willen, der unter dem Trainerduo Försch/Urkiaga zum Markenzeichen der Würzburger Wasserballer geworden ist.

In einer bärenstarken Mannschaft ging Kapitän Maximilian Müller mit 6 Toren voran. Vor allem das äußert variable Angriffsspiel der 05er konnte die SGW nicht verteidigen. Die Mannen des Trainerduos Försch/Urkiaga wussten es immer wieder die starken Schützen in Position zu bringen und wehrten gleichzeitig in der Abwehr durch fast alle Schüsse ab!

Nach diesem überragenden Spitzenspiel war für einige Spieler dann noch nicht Schluss. Die U19 trat direkt nach dem Herrenspiel ebenfalls gegen Leimen/Mannheim an. Mit einem Sieg konnte man dort bereits vorzeitig die Süddeutsche Meisterschaft gewinnen. So ging das Team motiviert in die Partie und schoss schnell einen 7:1-Vorsprung heraus. Am Ende ging dem SVW05 etwas die Luft aus, dennoch gewann man mit 13:6!

Schiedsrichter Klaus Lehn lobte bei der Siegerehrung die Mentalität und Disziplin der Würzburger Mannschaft und freute sich, dass sich in Würzburg und im Süden auch im U19-Bereich wieder etwas tut! Auch wünschte er der Mannschaft auf deutscher Ebene viel Erfolg!